Bestattungshaus Schneider

Bestattungshaus Schneider Wenn der Lebenkreis sich schließt, gut begleitet im Trauerfall. Ihr Partner an Ihrer Seite.

Und danach? Langsam loslassen und leichter werden.Die Zeit der Trauer und des Abschieds ist eine kräftezehrende Herausfo...
04/03/2026

Und danach? Langsam loslassen und leichter werden.

Die Zeit der Trauer und des Abschieds ist eine kräftezehrende Herausforderung für die Hinterbliebenen. Denn wenn die Beerdigung „überstanden“ ist, steht vielen eine weitere schmerzliche Aufgabe bevor: das Ausräumen der Wohnung oder des Hauses, nicht selten die Auflösung des kompletten Hausstandes.

Auch wenn es schwerfällt und emotional sehr belastend sein kann, so birgt es doch eine Chance: Sich von Dingen zu trennen, die zum Leben des verstorbenen Menschen dazugehört haben, ist ein wichtiger Schritt im Trauerprozess. Aufräumen und aussortieren stellt nicht nur die äußere, sondern auch die innere Ordnung wieder her. Das Entrümpeln kann befreiend wirken und die eigene Seele entlasten. Es geht darum, loszulassen und dadurch leichter zu werden.

Machen wir es uns klar: Wir können nicht alles aufbewahren! Außerdem sind viele Gegenstände und Erinnerungsstücke eng mit dem Leben des verstorbenen Menschen verknüpft. Es ist wichtig zu erkennen, dass wir unser eigenes Leben führen und nicht die Biographie unserer verstorbenen Eltern, Großeltern oder anderer Angehöriger fortführen können.

Die Kunst besteht darin, einige wenige, gut ausgesuchte Dinge aufzubewahren. Je weniger wir aussuchen, desto wertvoller werden diese Erinnerungsstücke zukünftig für uns sein – die Lieblingshandtasche der Mutter, einige alte Briefe und Postkarten, ein vergilbtes Fotoalbum, der Ehering und die silberne Kette, die sie immer trug. Dieser „kleine Schatz“ wird uns weiter begleiten und an die geliebte Mutter erinnern.

Das meiste andere – wie Möbel, Kleidung, Bücher, Geschirr, Schallplatten – können wir langsam loslassen und verabschieden. Für den eigenen Seelenfrieden und im Sinne der Nachhaltigkeit empfiehlt es sich, diese Sachen für den guten Zweck zu spenden oder zu verschenken.

Bildnachweis: Adobe Stock #74210675 von DoraZett

Die Zeit der Trauer und des Abschieds ist eine kräftezehrende Herausforderung für die Hinterbliebenen. Denn wenn die Beerdigung „überstanden“ ist, steht vielen eine weitere schmerzliche Aufgabe bevor: das Ausräumen der Wohnung oder des Hauses, nicht selten die Auflösung des kompletten Hauss...

Nichts für Feiglinge?Manchmal, wenn man mit alten Menschen spricht, wird einem bewusst, wie tapfer sie sind. Wie fühlt s...
03/02/2026

Nichts für Feiglinge?

Manchmal, wenn man mit alten Menschen spricht, wird einem bewusst, wie tapfer sie sind. Wie fühlt sich das an, wenn man weiß, dass das Leben nicht mehr lange dauern wird? Wenn „nicht mehr viel geht“, körperliche Einschränkungen und Schmerzen ständige Begleiter sind, wenn der Radius immer kleiner wird und wenn man weiß, dass keine Besserung mehr zu erwarten ist – wie lebt es sich damit?

„Altwerden ist nichts für Feiglinge“ – so lautet der Titel eines Buches von Joachim Fuchsberger, in dem er von seinen Erfahrungen mit dem Älterwerden erzählte. Wenn die Blüte des Lebens langsam dahinwelkt, dann wird es irgendwann Zeit, sich mit dem Unvermeidbaren auseinander zu setzen, so formulierte er es sinngemäß.

Das Unvermeidbare ist, zu altern, schwächer zu werden und schließlich zu sterben.
Das steht uns allen bevor. Mit diesem Bewusstsein Frieden zu schließen und nicht zu hadern, nicht zu jammern, das scheint die große Kunst zu sein. Viele Menschen beschäftigen sich am Ende des Lebens mit der Frage, ob sie rückblickend „ja“ sagen und mit allem einverstanden sind. Ob sie alle Chancen genutzt haben, vielleicht irgendetwas unerfüllt blieb und schmerzlich fehlt.

In dieser Phase kann es hilfreich sein, Resümee zu ziehen und wichtige Erkenntnisse aus dem Leben aufzuschreiben. Welche Erfahrungen man weitergeben möchte, was einen im Leben am meisten glücklich gemacht hat, welche Entscheidungen richtig oder falsch waren. Sich das von der Seele zu schreiben, kann sehr entlastend wirken und gleichzeitig zu dem wohl wichtigsten Vermächtnis für die Hinterbliebenen werden.

Bildnachweis: Adobe Stock #233324009 von weyo

https://www.bestattungsinstitut-schneider.de/post/nichts-f%C3%BCr-feiglinge

Wenn das Herz brichtWas zunächst romantisch klingt, ist in diesem Fall die Todesursache: ein gebrochenes Herz.Sie sind d...
07/01/2026

Wenn das Herz bricht

Was zunächst romantisch klingt, ist in diesem Fall die Todesursache: ein gebrochenes Herz.

Sie sind durch dick und dünn gegangen, ein Leben lang. Werner und Karin galten als das „Vorzeigepaar“ in ihrem Freundeskreis. Seit über 50 Jahren verheiratet, wirkten sie immer noch wie frisch verliebt. Die beiden waren fröhlich und liebevoll miteinander – ein Herz und eine Seele. Als Karin im Alter von 78 Jahren schwer erkrankte, kümmerte Werner sich hingebungsvoll um sie. Schließlich zog er mit ins Hospiz, um an ihrer Seite bleiben zu können. Kurze Zeit später verstarb Karin. Der Schmerz war für Werner unerträglich. Nach nur einer Woche starb er selbst an Herzversagen, ohne jemals vorher Probleme mit dem Herzen gehabt zu haben.

„Broken Heart Syndrom“ nennen die Ärzte dieses Phänomen. Durch die extreme emotionale Belastung wird der Herzmuskel beschädigt. Die Symptome ähneln denen eines Herzinfarktes. Besonders bei älteren Menschen kann der Verlust der Partnerin oder des Partners so schmerzhaft sein, dass der oder die Hinterbliebene ihn nicht verkraftet. Als medizinische Diagnose ist das Syndrom noch relativ neu. Ärzte und Wissenschaftler erforschen die genauen Gründe und Behandlungsmöglichkeiten.

In der Literatur und Musik hingegen ist das Thema überhaupt nicht neu. In vielen klassischen Werken geht es um tragische Liebe und die Trennung durch höhere Gewalt, die erst durch den Tod der Liebenden wieder aufgehoben wird. Ein berühmtes Beispiel dafür ist die Sage von „Tristan und Isolde“. Wagner greift das Motiv des Liebestodes in seiner Oper auf – Tristan und Isolde ahnen ihr Schicksal: „So stürben wir, um ungetrennt, ewig einig ohne End‘, ohn‘ Erwachen, ohn‘ Erbangen, namenlos in Lieb‘ umfangen, ganz uns selbst gegeben, der Liebe nur zu leben!“ So stirbt Isolde aus reinem Liebesleid an der Seite des zuvor tödlich verwundeten Tristan.

Bildnachweis: Adobe Stock #407899868 von Kevin Garden

Was zunächst romantisch klingt, ist in diesem Fall die Todesursache: ein gebrochenes Herz.Sie sind durch dick und dünn gegangen, ein Leben lang. Werner und Karin galten als das „Vorzeigepaar“ in ihrem Freundeskreis. Seit über 50 Jahren verheiratet, wirkten sie immer noch wie frisch verliebt. ...

Was auch immer die Zukunft bringtVielleicht war es eine lang durchfeierte Nacht, vielleicht auch eine nervtötende Knalle...
07/01/2026

Was auch immer die Zukunft bringt
Vielleicht war es eine lang durchfeierte Nacht, vielleicht auch eine nervtötende Knallerei: Den Neujahrsmorgen beginnen die meisten Menschen etwas müde. Langsam erwachen die Lebensgeister und zwischen der zweiten und der dritten Tasse Kaffee fangen die Gedanken an, um die Bedeutung des Tages zu kreisen – der ja eigentlich doch einer wie jeder andere ist. Was wird das Jahr 2026 wohl bringen? Freude, Glück, Gesundheit, weder Naturkatastrophen noch weitere Kriege? Oder doch das Gegenteil? Oder – und das dürfte die statistisch wahrscheinlichste Variante sein – von allem etwas?
Niemand kann ernsthaft von sich behaupten, in die Zukunft blicken zu können. Auch wenn sie im Dunkeln liegt, heißt das aber nicht, dass wir uns nicht auf vieles vorbereiten könnten. Vorsorge für das eigene Lebensende zu treffen, ist dabei nichts Neues. Und das bedeutet mehr als die regelmäßig angesprochene Bestattungsvorsorge, so wichtig sie auch ist. Der Nachlass und der Zugriff auf diesen sind teils mit mehr, teils mit weniger Aufwand zu regeln. Ganz klar ist ein Testament wesentlich häufiger sinnvoll, als es auf den ersten Blick scheint. Denn es kann sich schnell lohnen, auch vermeintliche Kleinigkeiten von ideellem Wert in die richtigen Hände zu leiten. Für diese Verfügungen ist ein Rechtsanwalt oder Notar hilfreich.
Einen anderen Schritt können Sie aber auch entspannt am Neujahrsmorgen gehen. Sichern Sie Ihren digitalen Nachlass, halten Sie die Zugangsdaten vom E-Mail-Account über Messenger-Apps bis zum Online-Banking fest. Wer aus Gründen der Datensicherheit einen – ohnehin dringend anzuratenden – Passwortmanager verwendet, hat den wichtigsten Schritt bereits getan. Denn dann müssen nur der Nutzername und das Login für diesen festgehalten und hinterlegt werden. So haben die Erben alle Accounts sicher an einem Ort und das neue Jahr kann kommen. Was immer es auch bringt!
Foto: Adobe Stock Adobe Stock #1795102376 von deine_liebe

Vielleicht war es eine lang durchfeierte Nacht, vielleicht auch eine nervtötende Knallerei: Den Neujahrsmorgen beginnen die meisten Menschen etwas müde. Langsam erwachen die Lebensgeister und zwischen der zweiten und der dritten Tasse Kaffee fangen die Gedanken an, um die Bedeutung des Tages zu kr...

Licht in dunklen TagenGlänzende Lichter überall, freudige Erwartung auf die romantischsten Tage des Jahres, fröhliche Ki...
17/12/2025

Licht in dunklen Tagen

Glänzende Lichter überall, freudige Erwartung auf die romantischsten Tage des Jahres, fröhliche Kinder, Familien, die zusammenrücken – und tiefer Schmerz. Die vermeintlich schönsten Tage des Jahres können zu den schlimmsten werden, wenn das erste Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen vor der Tür steht. Für Hinterbliebene sind Advent, Feiertage und Jahreswechsel oft sehr belastend.

In dieser Zeit können auch kirchenfernen Menschen bestimmte Botschaften der Bibel ein Trost sein. In Jesaja 9,1-2 heißt es: „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“ Dieses Licht verheißt Hoffnung – nicht, dass der Schmerz verschwindet, sondern dass wir nicht allein sind. Die Hilfe kann aus dem Glauben kommen, aber ebenso ganz handfest von Menschen, die für Trauernde da sind und zuhören.

Nicht immer können Freunde oder Familienmitglieder diese Unterstützung leisten. Bevor das Alleinsein zu schwer wird, sollten Hinterbliebene sich deshalb nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt Menschen, die zuhören und begleiten:

Silbernetz: 0800 4 70 80 90 (zwischen Heiligabend und Neujahr rund um die Uhr erreichbar)

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (rund um die Uhr erreichbar, anonym und kostenfrei)

Trauertelefon Deutschland: 030 25 13 74 95

Wir wünschen Ihnen ein Weihnachtsfest, das so friedlich und fröhlich wie möglich ist. Und wir wünschen Ihnen für das neue Jahr alles Gute. Bleiben Sie gesund!

Bildnachweis: Adobe Stock #372953356 von Anastassiya

https://www.bestattungsinstitut-schneider.de/post/licht-in-dunklen-tagen

Bestattungsvorsorge schafft Sicherheit – auch rechtlichDie Augen zu verschließen, ist nicht der richtige Weg. Stattdesse...
17/11/2025

Bestattungsvorsorge schafft Sicherheit – auch rechtlich

Die Augen zu verschließen, ist nicht der richtige Weg. Stattdessen ist es sinnvollverantwortungsvoll und nicht zuletzt beruhigend, frühzeitig über die eigene Sterblichkeit nachzudenken und Vorsorge zu treffen. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Was wünsche ich mir? Und: Wer soll das bezahlen?
Wir als Bestattungsunternehmen raten aus gutem Grund zu einer Bestattungsvorsorge. Denn sie sorgt zu genau diesen beiden Fragestellungen für Klarheit. Neben den Verfügungen, wie Sarg, Urne oder Trauerfeier aussehen sollen, kann auch die Finanzierung dieser Posten frühzeitig geklärt werden. Dazu wird ein zuvor errechneter Betrag auf einem Treuhandkonto angelegt.
Dieses Treuhandkonto ist zukunftssicher, wie nun auch ein weiteres Gerichtsurteil belegt: Das Landgericht Düsseldorf (Az. 22 S 64/23 vom 22.08.2025) hat die Berufung eines Insolvenzverwalters zurückgewiesen. Die Richterinnen und Richter stellten klar, dass die im Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag vereinbarte Abtretung der Auszahlungs- und Abrechnungsansprüche an den Vertragsbestatter wirksam ist.
Die Abtretung bewirkte bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens, dass das Treuhandguthaben nicht zur Insolvenzmasse gehört. Ein Auszahlungsanspruch des Insolvenzverwalters besteht daher nicht. Zugleich wurde die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen.
Das Resultat: Die Entscheidung stärkt die Rechtssicherheit für Vorsorgekundinnen und -kunden ebenso wie für Bestattungsunternehmen. Auch wenn kein besonderer Pfändungsschutz nach §850b ZPO für Treuhandguthaben gilt, kann die vertragliche Gestaltung mit einer vorherigen Abtretung den Vorsorgezweck effektiv schützen.

Ein Besuch bei uns lohnt sich also – denn zuverlässiger können Sie Ihre Familie weder von organisatorischen Fragen noch von finanziellen Sorgen entlasten!

Foto: Adobe Stock # 549671978 von Robert Kneschke

Die Augen zu verschließen, ist nicht der richtige Weg. Stattdessen ist es sinnvoll, verantwortungsvoll und nicht zuletzt beruhigend, frühzeitig über die eigene Sterblichkeit nachzudenken und Vorsorge zu treffen. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Was wünsche ich mir? Und: Wer soll das beza...

Mainz geht voranWenn wir einen Menschen verlieren, spenden vertraute Rituale Trost. Dunkle Kleidung, gemeinsames Singen ...
03/10/2025

Mainz geht voran

Wenn wir einen Menschen verlieren, spenden vertraute Rituale Trost. Dunkle Kleidung, gemeinsames Singen oder eine Ansprache gehören seit jeher zu einer Trauerfeier.
Doch Traditionen wandeln sich. Was gestern unverrückbar schien, kann morgen schon anders aussehen. So hat die Erdbestattung, über Jahrhunderte die gängigste Form in Europa, längst der Feuerbestattung den Vorrang überlassen. Nun geht Rheinland-Pfalz noch einen Schritt weiter – und sorgt damit auch in anderen Bundesländern für Diskussionen. Denn das Bestattungsrecht ist in Deutschland Ländersache.

Die neue Mainzer Rechtsgrundlage bringt drei wesentliche Veränderungen:
- Keine Sargpflicht mehr: Bestattungen im Tuch sind nun erlaubt.
- Aufhebung des Friedhofszwangs: Möglich sind künftig auch Flussbestattungen in Rhein, Mosel, Lahn oder Saar, das Verstreuen der Asche im eigenen Garten oder die Aufbewahrung der Urne zu Hause.
- Teilung der Asche: Ein Teil kann entnommen und beispielsweise für Kristall- oder Diamantbestattungen genutzt werden.

Wichtig zu wissen: Diese Regelungen gelten ausschließlich für Verstorbene, deren letzter Wohnsitz in Rheinland-Pfalz lag.

Für alle Änderungen gilt: Sie müssen zu Lebzeiten schriftlich festgelegt sein. Deshalb ist ein Bestattungsvorsorgevertrag dringend zu empfehlen – unabhängig davon, ob Sie in Rheinland-Pfalz oder in einem anderen Bundesland wohnen. Nur so können Sie heute festlegen, was morgen gelten soll.

Foto: Adobe Stock #1626264607 von Viktor

Wenn wir einen Menschen verlieren, spenden vertraute Rituale Trost. Dunkle Kleidung, gemeinsames Singen oder eine Ansprache gehören seit jeher zu einer Trauerfeier.Doch Traditionen wandeln sich. Was gestern unverrückbar schien, kann morgen schon anders aussehen. So hat die Erdbestattung, über Jah...

01/09/2025

„Heute habe ich es mit meinen eigenen Augen gesehen. Ich habe die Leute gefragt, und sie sagten, dass er jeden Tag dorthin kommt und sich für ein paar Stunden hinlegt. Dann geht er irgendwohin und kommt am nächsten Tag wieder! Es ist an der Zeit, dass wir begreifen, dass es im Leben Dinge gibt, die viel wichtiger sind als Geld, Macht und Karriere. Es gibt etwas auf der Welt, das wahre und selbstlose Liebe heißt!“ ❤❤❤
(Web)

Lotsen auf dem Weg aus der TrauerWer einen geliebten Menschen verliert, durchlebt eine schwere Zeit. Den Abschied zu ver...
06/08/2025

Lotsen auf dem Weg aus der Trauer

Wer einen geliebten Menschen verliert, durchlebt eine schwere Zeit. Den Abschied zu verarbeiten, kostet Kraft. Die Zeit der Trauer ist schmerzhaft und kann – je nach Persönlichkeit – sehr lang sein. Unter Umständen beginnen sich die Gedanken im Kreis zu drehen, und es scheint fast unmöglich, selbstständig zurück ins Leben zu finden.

„Wir brauchen liebe Menschen, die uns unterstützen, um den Weg der Trauer gehen zu können“, erklärt die Trauerbegleiterin Chris Paul im Gespräch mit dem Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Viele Menschen haben Hemmungen im Umgang mit Trauernden, beobachtet Paul: „Man weiß nicht, wie man sich verhalten soll, hat Angst, etwas Falsches zu sagen.“ Sie empfiehlt, bei der Unterstützung von Trauernden „uneitel“ zu sein. Man sollte nicht helfen, um gute Rückmeldungen zu bekommen, sondern man sollte das Ziel haben, einen Menschen in Not vorbehaltlos zu unterstützen.

Nicht immer sind Freunde oder andere Familienmitglieder die richtigen Ansprechpartner. Dennoch muss kein Mensch mit seiner Trauer alleinbleiben. Professionelle Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter wie Chris Paul sind einfühlsame und psychologisch geschulte Partner. Einen Kontakt stellt jedes Bestattungsunternehmen gerne her.

Übrigens: Auf das eigene Ableben kann man sich vorbereiten. Die neue elfteilige Videoreihe „Abschied – Dein Ratgeber für den letzten Weg“ der Apotheken Umschau will dabei unterstützen, sich seiner letzten Wünsche bewusst zu werden. Einfühlsam greifen die Videos Themen wie Hospiz und Palliativmedizin, Sterbeprozess und Trauern, selbstbestimmte Bestattung und Nachlass auf. Die Videos finden Sie im YouTube-Kanal der Apotheken Umschau unter www.a-u.de/!1292891

Fotonachweis; Adobe Stock #985190661 von C.Arcurs/peopleimages.com

Wer einen geliebten Menschen verliert, durchlebt eine schwere Zeit. Den Abschied zu verarbeiten, kostet Kraft. Die Zeit der Trauer ist schmerzhaft und kann – je nach Persönlichkeit – sehr lang sein. Unter Umständen beginnen sich die Gedanken im Kreis zu drehen, und es scheint fast unmöglich, ...

28/07/2025

Der Verlust eines geliebten Menschen ist nicht nur ein Abschied von seiner Anwesenheit – es ist das schmerzvolle Lernen, mit seiner Abwesenheit zu leben.

Du blickst auf den Platz, wo er einst war – und spürst, dass mit ihm ein Teil deiner eigenen Seele gegangen ist.

Trauer kennt keine Uhr. Kein Kalender sagt dir, wann es aufhören muss, weh zu tun. Es gibt Tage, an denen du glaubst, voranzukommen… und andere, an denen dich eine einzige Erinnerung aus der Bahn wirft.

Und das ist okay. Es bedeutet nicht, dass du versagt hast – es bedeutet, dass du noch immer liebst.

Die Liebe, die du gegeben hast. Und die, die du bekommen hast – sie endet nicht mit dem letzten Atemzug. Sie verändert nur ihre Gestalt.

Sie lebt weiter – in Erinnerungen. In einem Geruch, der plötzlich wieder da ist. In einem Lied, das das Gesicht zurückbringt. Oder in einer Träne, die ohne Ankündigung fällt.

Manchmal kommt Schuld. Weil du lachst. Weil du weiterlebst. Aber Leben ist kein Vergessen. Es ist auch ein Erinnern – auf eine andere Weise.

Du trägst diesen Menschen in dir – in deinem Tun, deiner Wärme, in dem, wer du wirst.

Sprich über ihn. Erinnere dich. Weine, wenn es nötig ist. Aber erlaube dir auch, weiterzugehen.

Denn diese Geschichte – sie ist nicht vorbei. Sie hat sich nur verändert.

Und wenn dir die Kraft fehlt, schau nach oben.

Denn selbst in dunkler Stunde – leuchtet noch irgendwo ein Licht.

Vorurteile? Braucht niemand.Klischees sind allgegenwärtig, jedoch meistens nervig und oft schlicht falsch. Trotzdem trag...
10/06/2025

Vorurteile? Braucht niemand.

Klischees sind allgegenwärtig, jedoch meistens nervig und oft schlicht falsch. Trotzdem tragen viele Menschen unbewusst gewisse Vorbehalte und Vorurteile mit sich herum. Treffen kann es jede und jeden, quer durch alle Bevölkerungsgruppen: von der „typischen Blondine“ über Autofahrer bestimmter Marken bis hin zu ganzen Berufsgruppen. Das Problem dabei: Schnell wird aus einer harmlosen klischeehaften Betrachtungsweise eine echte Abwertung.

Auch von Bestatterinnen und Bestattern haben viele eine typische Vorstellung. Dabei stimmt das Bild vom schweigsamen älteren Herrn im schwarzen Anzug längst nicht mehr. Heute sind es moderne, engagierte Dienstleisterinnen und Dienstleister, die Menschen in schweren Zeiten mit Herz und Kompetenz begleiten.

Viele Angehörige sind überrascht, wie hell und freundlich das Bestattungshaus ist, wie viel Unterstützung sie erhalten und wie umfassend ihnen geholfen wird. Eigentlich schade, dass diese Erkenntnis erst im Trauerfall reift.

Es lohnt sich, frühzeitig einen offenen Blick auf das Bestattungswesen zu werfen. Ganz ohne akuten Todesfall. Wer uns besucht, merkt schnell: Hier arbeiten Menschen, die zuhören, mitdenken und entlasten. Wer sich jetzt schon informiert, spart später Nerven und oft auch unnötige Sorgen.

Eins ist sicher: Bestatterinnen und Bestatter sind viel mehr als „Totengräber”. Deshalb: Einfach mal reinschauen. Unverbindlich. Wir freuen uns auf Sie!

Bildnachweis: Adobe Stock #1118674013 von Chandlerlikes

Klischees sind allgegenwärtig, jedoch meistens nervig und oft schlicht falsch. Trotzdem tragen viele Menschen unbewusst gewisse Vorbehalte und Vorurteile mit sich herum. Treffen kann es jede und jeden, quer durch alle Bevölkerungsgruppen: von der „typischen Blondine“ über Autofahrer bestimmte...

Tief verwurzelt oder ohne Halt?Wenn jemand „wie ein Baum im Leben steht“, ist derjenige stark und tief verwurzelt. Bäume...
07/05/2025

Tief verwurzelt oder ohne Halt?

Wenn jemand „wie ein Baum im Leben steht“, ist derjenige stark und tief verwurzelt. Bäume gelten seit jeher als Symbol für Stabilität, Kraft und Beständigkeit. Ihre Wurzeln dringen tief in die Erde, verankern sie im Boden und versorgen sie mit Nährstoffen und Wasser. Je besser ein Baum verwurzelt ist, desto kräftiger kann er wachsen und den Herausforderungen der Umwelt trotzen.

Wie sehr wir Menschen doch mit der Natur verbunden sind und ihrer Beschaffenheit ähneln! Denn auch wir haben Wurzeln, die uns Halt geben und uns mit „Mutter Erde“ verbinden – sei es durch familiäre Bindungen, Freundschaften oder durch die Heimat. Wenn wir fest verwurzelt sind, fühlen wir uns geerdet und stabil. Wir haben ein starkes Fundament, das uns Kraft gibt und den Stürmen des Lebens trotzt.

Aber nicht jeder Sturm ist einfach zu überstehen. Es gibt im Leben Ereignisse, die uns den Halt verlieren lassen: Stress, unerwarteter Verlust oder Krankheit können dazu führen, dass wir uns schwach und unsicher fühlen. Der Boden scheint uns unter den Füßen weggezogen zu werden, ganz so, als wären wir entwurzelt worden.

In solchen Phasen ist es hilfreich, sich auf die Menschen und Werte zu besinnen, die uns geprägt haben. Denn sie sind unsere Wurzeln, die uns Kraft geben und den Mut, wieder aufzustehen. Durch diese ursprüngliche Verbundenheit und Verankerung kann neue Stärke erwachsen, mit der wir die Herausforderungen und Stürme des Lebens meistern.

Bildnachweis: Adobe Stock #27089940 von Orlando Florin Rosu

Wenn jemand „wie ein Baum im Leben steht“, ist derjenige stark und tief verwurzelt. Bäume gelten seit jeher als Symbol für Stabilität, Kraft und Beständigkeit. Ihre Wurzeln dringen tief in die Erde, verankern sie im Boden und versorgen sie mit Nährstoffen und Wasser. Je besser ein Baum verw...

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Kolpingstraße 33 Und Hauptstraße 34 In Velbert-Langenberg
Velbert
42551UND42555

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