Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde und Chiropraktik Alexandra Nau

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde und Chiropraktik Alexandra Nau Praxis für Naturheilkunde und Chiropraktik Alexandra Nau, Hauptstr. 68, 42555 Velbert-Langenberg

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Hormone rein, Problem weg?!Hormone nehmen, ganz gleich ob für die Schilddrüse, die Nebennieren oder die Sexualhormone, u...
16/05/2026

Hormone rein, Problem weg?!

Hormone nehmen, ganz gleich ob für die Schilddrüse, die Nebennieren oder die Sexualhormone, und alles ist wieder tutti? Wenn es doch so einfach wäre.

Hormone können ein wichtiger Baustein sein. Aber sie sind selten die ganze Lösung. Der Körper funktioniert nicht wie ein Lichtschalter, bei dem man nur ein Hormon ergänzt und plötzlich läuft wieder alles perfekt. Meist steckt deutlich mehr dahinter.

Bei den allermeisten Menschen ist es entscheidend, parallel auch am Lifestyle zu arbeiten. Schlafhygiene, Stressmanagement, Ernährung, Bewegung, Tagesrhythmus und Trinkmenge spielen eine enorme Rolle. Denn der Körper braucht überhaupt erst die richtigen Bedingungen, um auf Therapien reagieren zu können.

Und dann gibt es noch die Menschen mit zahlreichen „Nebenkriegsschauplätzen“.

Diejenigen, die durch chronischen Stress, schlechten Schlaf oder permanente Überforderung eine Insulinresistenz entwickelt haben. Diese muss unbedingt mitbehandelt werden. Denn wenn die Zellen nicht mehr richtig auf Insulin reagieren, kann Energie schlechter bereitgestellt werden. Die Folge sind Müdigkeit, Heißhunger, Gewichtszunahme, Erschöpfung und oft das Gefühl, trotz Therapie nicht richtig voranzukommen.

Es gibt die Menschen mit chronischen Entzündungen im Körper. Auch diese müssen ernst genommen werden. Denn stille Entzündungen wirken wie permanente Störfeuer im System und können unter anderem Schilddrüse, Nebennieren, Darm, Immunsystem und Hormonbalance beeinflussen.

Es gibt die, die schlechte Cholesterinwerte entwickelt haben. Nicht selten als Folge von chronischem Stress, Schlafmangel, Bewegungsmangel, Nährstoffdefiziten und einer dauerhaft erhöhten Belastung des Körpers. Denn auch Fettstoffwechsel und Leber reagieren empfindlich auf Lebensstil, Entzündungen und hormonelle Dysbalancen.

Und es gibt die, die plötzlich mit Bluthochdruck kämpfen. Oft spielen dabei mehrere Faktoren gleichzeitig hinein. Zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung, chronischer Stress, Mineralstoffmängel, ein dauerhaft überlastetes Nervensystem und sogar eine zu geringe Trinkmenge können den Körper permanent in Alarmbereitschaft halten. Auch hier reicht es häufig nicht aus, nur einen einzelnen Wert zu behandeln.

Es gibt die, die zugenommen haben und inzwischen unter Schmerzen leiden. Gelenke, Muskeln und Faszien reagieren auf Dauerbelastung, Bewegungsmangel und Entzündungen. Schmerzen führen dann häufig dazu, dass Bewegung noch weiter reduziert wird, wodurch sich der Kreislauf weiter verstärkt.

Es gibt die, die plötzlich dauerhaft Probleme mit Magen und Darm entwickeln. Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Reflux oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dabei brauchen wir einen funktionierenden Darm dringend, um Nährstoffe überhaupt aufnehmen zu können. Außerdem werden dort wichtige Neurotransmitter mit beeinflusst, die für Stimmung, Schlaf, Motivation und Stressregulation relevant sind.

Es gibt die, die keine Motivation und keinen Antrieb mehr haben. Deren Stimmung schlechter ist als jemals zuvor. Die sich selbst nicht wiedererkennen. Auch das darf man nicht einfach nur als „Hormonsache“ abstempeln. Psyche, Nervensystem, Stressbelastung, Entzündungen, Nährstoffmängel und Überforderung spielen oft mit hinein und müssen mit betrachtet werden.

Und es gibt die, die dauerhaft müde und erschöpft sind. Die keine Energie mehr für Sport oder Alltag haben. Dadurch weniger aktiv werden, weiter zunehmen und infolgedessen noch mehr Schmerzen und Entzündungen entwickeln. Ein Teufelskreis.

Dazu kommen häufig weitere Faktoren: Nährstoffmängel, ein gestörter Blutzucker, ein dysreguliertes Nervensystem, emotionale Belastungen, Schlafapnoe, Übertraining, Medikamente oder ein Alltag, der dauerhaft über die eigenen Ressourcen hinausgeht.

Genau deshalb reicht es oft nicht aus, nur Laborwerte zu „korrigieren“. Hormone sind ein Teil der Geschichte, aber niemals der gesamte Mensch. Wirkliche Veränderung entsteht meistens erst dann, wenn man den Körper als Gesamtsystem betrachtet und die Ursachen hinter den Beschwerden mit angeht.

Und genau deshalb sind meine Therapiepläne manchmal umfangreicher. Die Menschen, die zu mir kommen, waren oft bereits überall. Viele kämpfen seit Jahren mit Beschwerden, fühlen sich nicht ernst genommen oder kommen trotz verschiedener Ansätze nicht wirklich weiter. Häufig sind zu diesem Zeitpunkt bereits viele Dominosteine gefallen. Dann reicht es eben nicht mehr aus, nur an einer einzigen Stellschraube zu drehen. Dann muss man Zusammenhänge verstehen, Prioritäten setzen und den Körper Schritt für Schritt wieder stabilisieren.
Es gibt leider nicht DAS eine Mittel, die EINE Tablette, die EINE Creme und alles ist wieder tutti!

Und nein, ich kann weder zaubern noch hexen und auch keine Wunder vollbringen. Manche Prozesse brauchen Zeit. Der Körper braucht Zeit. Und manches erfordert eben auch ein echtes Mitmachen, Eigenverantwortung und die Bereitschaft, Dinge im Alltag verändern zu wollen und manchmal auch verändern zu müssen. Therapie ist keine Einbahnstraße. Ich kann begleiten, erklären, unterstützen und Zusammenhänge erkennen, aber gehen muss den Weg am Ende jeder selbst.

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Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Warum „in der Norm“ nicht gleich optimal istViele Laborwerte werden anhand sogenannter Referenzbereiche beurteilt. Diese...
11/05/2026

Warum „in der Norm“ nicht gleich optimal ist

Viele Laborwerte werden anhand sogenannter Referenzbereiche beurteilt. Diese „Normwerte“ geben an, in welchem Bereich sich die Werte der Mehrheit einer gesunden Bevölkerung bewegen. Was dabei oft übersehen wird, ist, dass diese Bereiche statistisch definiert sind, nicht individuell optimal.

Gerade bei Nährstoffen, Spurenelementen und Vitaminen liegt der untere Normwert häufig lediglich an der Grenze, bei der noch keine akuten Mangelerscheinungen auftreten. Das bedeutet aber nicht, dass der Körper in diesem Bereich bereits optimal versorgt ist. Es ist eher ein „gerade noch ausreichend“, kein „wirklich gut“.

Ein anschaulicher Vergleich ist der Tank eines Autos: Es macht einen deutlichen Unterschied, ob sich noch etwa 7 Liter Benzin im Tank befinden oder ob er gut gefüllt ist. Beides könnte man rein formal als ausreichend, um zu fahren betrachten. Doch während ein fast leerer Tank jederzeit an seine Grenzen kommt, weniger Reserve hat und schneller Probleme macht, sorgt ein gut gefüllter Tank für Stabilität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Ähnlich verhält es sich mit Nährstoffwerten im Körper.

Viele Menschen haben Werte im unteren Normbereich und fühlen sich dennoch müde, anfällig oder wenig belastbar. Der Körper funktioniert zwar noch, aber oft nicht auf seinem besten Niveau. Für Stoffwechselprozesse, Hormonbalance, Immunsystem und Energieproduktion braucht der Organismus häufig höhere Spiegel, als es der Minimalwert vorgibt.

Hinzu kommt, dass Referenzbereiche eine große Spannbreite abdecken. Zwei Personen können beide „in der Norm“ liegen, obwohl ihre Werte sich deutlich unterscheiden. Für die eine Person kann der Wert optimal sein, für die andere bereits suboptimal. Faktoren wie Stress, Ernährung, Alter, Vorerkrankungen oder individuelle Stoffwechselunterschiede spielen dabei eine große Rolle.

Deshalb ist es wichtig, Laborwerte nicht nur danach zu beurteilen, ob sie in der Norm liegen, sondern auch, wo genau innerhalb dieser Norm sie sich befinden und wie sie im Gesamtbild zu Symptomen und Lebensstil passen. Ein Wert im unteren Normbereich kann durchaus ein Hinweis darauf sein, dass der Körper langfristig nicht optimal versorgt ist.

Kurz gesagt: In der Norm bedeutet nicht automatisch optimal. Es bedeutet nur, dass kein akuter Mangel im klassischen Sinn vorliegt. Für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden ist jedoch oft mehr nötig als das bloße Erreichen der Mindestgrenze.

Wer sich intensiver damit beschäftigen möchte, welche Werte wirklich angestrebt werden sollten, findet hilfreiche Orientierung in den Büchern von Dr. Helena Orfanos-Boeckel. Besonders in ihren drei bekannten Werken (grün, blau und orange) werden Zielbereiche verständlich und praxisnah erklärt. Sie zeigt dort auf, welche Werte aus funktioneller Sicht sinnvoll sind und woran man sich im Alltag orientieren kann. Das kann eine gute Ergänzung sein, um Laborbefunde besser einordnen zu können.

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Teil 2  - was kann ich tun?! Wenn das vegetative Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten ist, bringt es wenig, einfac...
08/05/2026

Teil 2 - was kann ich tun?!

Wenn das vegetative Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten ist, bringt es wenig, einfach nur „mehr Ruhe“ zu verordnen. Für viele fühlt sich plötzliche Stille sogar unangenehm an oder führt direkt in diese kipplige Müdigkeit, die ich zuvor beschrieben hatte. Der Schlüssel liegt eher darin, dem Nervensystem Schritt für Schritt wieder Sicherheit und Regulation beizubringen.

Ein guter Einstieg ist Bewegung, aber nicht im Sinne von Auspowern, sondern eher rhythmisch und gleichmäßig. Spazierengehen, leichtes Schwingen der Arme, langsames Radfahren. Solche Bewegungen helfen dem Körper, Spannung abzubauen, ohne ihn zusätzlich zu stressen. Dieses leichte „in Bewegung bleiben“ ist oft genau das, was das System braucht, bevor echte Ruhe möglich wird.

Auch der Atem spielt eine große Rolle. Ein ruhiger, verlängerter Ausatem signalisiert dem Körper, dass keine Gefahr besteht. Zum Beispiel kann es helfen, bewusst etwas länger auszuatmen als einzuatmen. Das wirkt direkt auf den Teil des Nervensystems, der für Entspannung zuständig ist, ohne dass man sich zwingen muss, „ruhig zu sein“.

Wichtig ist außerdem, Ruhe nicht abrupt zu erzwingen, sondern sanft einzuleiten. Statt sich sofort hinzusetzen und nichts zu tun, kann man Übergänge schaffen. Zum Beispiel erst eine ruhige Tätigkeit wie Aufräumen, etwas Ordnen oder leise Musik hören. So bekommt das Nervensystem die Chance, langsam runterzufahren, ohne in diesen unangenehmen Zustand zwischen Wachsein und Wegnicken zu kippen.

Berührung kann ebenfalls regulierend wirken. Sich selbst die Arme halten, die Hände reiben oder sich in eine Decke einwickeln gibt dem Körper ein Gefühl von Begrenzung und Sicherheit. Das klingt simpel, hat aber oft eine erstaunlich starke Wirkung.

Ein weiterer Punkt ist Regelmäßigkeit. Das Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit. Feste Zeiten für Schlaf, Mahlzeiten und Pausen helfen dabei, wieder eine innere Stabilität aufzubauen. Es geht weniger um Perfektion, mehr um Verlässlichkeit.

Und nicht zuletzt: Reize reduzieren. Wenn der Körper ohnehin schon „überdreht müde“ ist, können zu viele Eindrücke, sei es durch Bildschirm, Lärm oder ständige Informationen, die innere Unruhe verstärken. Kleine Inseln ohne Input helfen dem System, sich neu zu sortieren.

Ganz wichtig ist dabei die Haltung sich selbst gegenüber. Dieses innere Getriebensein ist kein Fehler, sondern ein Versuch des Körpers, mit Überlastung umzugehen. Je weniger man dagegen ankämpft und je mehr man versteht, was da passiert, desto leichter kann sich das Nervensystem wieder regulieren.

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Innerlich unruhig und trotzdem furchtbar müde?!Manchmal fühlt es sich widersprüchlich an: Man ist müde, ausgelaugt, viel...
04/05/2026

Innerlich unruhig und trotzdem furchtbar müde?!

Manchmal fühlt es sich widersprüchlich an: Man ist müde, ausgelaugt, vielleicht sogar richtig erschöpft, und trotzdem stellt sich keine Ruhe ein. Stattdessen ist da eine innere Unruhe, Nervosität oder ein kaum greifbares Getriebensein. Der Körper signalisiert deutlich, dass er eine Pause braucht, aber innerlich scheint es einfach nicht still zu werden.

Ein wichtiger Schlüssel liegt im Nervensystem. Wenn ein Mensch über längere Zeit unter Anspannung steht, bleibt der Körper oft in einer Art Dauer-Alarmbereitschaft. Auch wenn die Energiereserven längst erschöpft sind, läuft dieses innere „Stressprogramm“ weiter. Der Organismus hat dann Schwierigkeiten, von Anspannung in echte Entspannung umzuschalten. Es entsteht eine paradoxe Mischung aus Müdigkeit und innerer Aktivierung.

Dazu kommt die mentale Ebene. Viele Menschen sind körperlich erschöpft, aber gedanklich weiterhin auf Hochtouren. Der Kopf arbeitet Listen ab, spielt Situationen durch oder hängt an offenen Themen fest. Diese innere Aktivität verhindert, dass sich echte Ruhe einstellen kann. Stattdessen entsteht das Gefühl, nicht abschalten zu können, selbst wenn man sich eigentlich danach sehnt.

Interessant ist auch, wie der Körper auf den Moment reagiert, in dem tatsächlich Ruhe entsteht. Wenn man sich hinsetzt, innehält oder einfach nur zuhört, kann plötzlich die volle Erschöpfung spürbar werden. Manche Menschen merken dann, wie sie direkt in Richtung Einschlafen kippen. Um das zu vermeiden, passiert oft etwas ganz Unbewusstes: Man beginnt, sich zu bewegen. Man wippt mit dem Fuß, nestelt an den Händen herum, verändert ständig die Sitzposition oder steht wieder auf. Dieses „Zappeln“ ist kein Zufall, sondern eine Art Selbstregulation. Der Körper versucht, sich wach und handlungsfähig zu halten, obwohl er eigentlich Ruhe bräuchte.

Hinzu kommt, dass viele Menschen gelernt haben, über ihre Grenzen hinweg zu funktionieren. Müdigkeit wird ignoriert oder weggedrückt, bis der Körper andere Wege findet, sich bemerkbar zu machen. Innere Unruhe kann dann wie ein Gegenspieler zur Erschöpfung wirken, fast so, als würde der Körper sich selbst antreiben, um nicht komplett runterzufahren.

Auch körperliche Faktoren können das Ganze verstärken. Schwankungen im Blutzucker, hormonelle Einflüsse oder stimulierende Stoffe wie Koffein sorgen dafür, dass der Körper gleichzeitig erschöpft und aktiviert ist. Das verstärkt das Gefühl, innerlich nicht zur Ruhe zu kommen.

Am Ende zeigt dieser Zustand oft sehr deutlich, dass nicht nur Schlaf fehlt, sondern echte, tiefe Regeneration. Also Phasen, in denen der Mensch sich sicher genug fühlt, um loszulassen, gedanklich wie körperlich. Solange das Nervensystem noch im Alarmmodus bleibt, fühlt sich selbst Ruhe ungewohnt oder sogar unangenehm an. Und genau dann entsteht dieses Spannungsfeld zwischen Müdigkeit und innerer Unruhe.

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Du hast Beschwerden und bekommst trotzdem keine klaren Antworten?Dann fehlt dir nicht noch ein einzelner Wert, sondern d...
03/05/2026

Du hast Beschwerden und bekommst trotzdem keine klaren Antworten?

Dann fehlt dir nicht noch ein einzelner Wert, sondern der Blick auf das Zusammenspiel.

Das HPU-Kompendium zeigt dir, wie Darm, Schilddrüse, Hormone, Neurotransmitter und Mitochondrien wirklich zusammenhängen und warum genau dort viele Ursachen liegen, die oft übersehen werden.

Verstehe, was hinter Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsproblemen oder Histaminreaktionen steckt und was du konkret tun kannst.

Klar, strukturiert und direkt umsetzbar.

Wenn du deinen Körper endlich verstehen willst, statt nur Symptome zu managen, ist dieses Buch dein nächster Schritt.

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ISBN: 978-3-96174-289-9

30/04/2026

Es soll das Gerücht umhergehen, dass ich Langenberg verlasse - das ist nicht richtig und eine Falschinformation. Sagt es auch gerne weiter ;-)

Antriebslos, motivationslos, emotionslos?! Plötzlich wirkt alles flach. Dinge, die früher Freude gemacht haben, lassen e...
27/04/2026

Antriebslos, motivationslos, emotionslos?!

Plötzlich wirkt alles flach. Dinge, die früher Freude gemacht haben, lassen einen kalt. Man funktioniert noch, aber innerlich ist es leiser geworden. Viele beschreiben es nicht als Traurigkeit, sondern eher als eine Art „Abwesenheit von Gefühl“. Genau das macht es oft so schwer einzuordnen, denn es passt nicht richtig zu dem, was man klassisch als Depression kennt.

Ein häufiger Hintergrund, gerade bei Frauen in der Perimenopause oder Menopause, sind hormonelle Veränderungen. Östrogen und Progesteron beeinflussen nicht nur den Zyklus, sondern auch Botenstoffe im Gehirn wie Serotonin und Dopamin. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, wird unter anderem die Serotoninproduktion und -verfügbarkeit reduziert, gleichzeitig reagiert das Gehirn oft weniger sensibel auf Dopamin. Progesteron wirkt normalerweise eher beruhigend über das GABA-System, fällt dieser Einfluss weg, kann eine innere „Leere“ entstehen, die sich nicht unbedingt als Unruhe, sondern eher als emotionale Distanz zeigt. Wenn diese Balance sich verschiebt, kann das emotionale Erleben gedämpft wirken. Freude kommt weniger an, Motivation sinkt, alles fühlt sich ein bisschen weiter weg an.

Aber auch bei Männern, oft ab etwa 50 oder 55, kann so ein Zustand auftreten. Hier spielen Veränderungen im Testosteronspiegel eine Rolle, aber auch Testosteron beeinflusst indirekt Dopamin und damit Antrieb, Motivation und das Erleben von Belohnung. Sinkt dieser Einfluss, kann sich das ebenfalls wie eine Art emotionale Abflachung zeigen, nicht unbedingt als Traurigkeit, sondern eher als „weniger Zugang“ zu Gefühlen. Dazu kommen oft Stress, Schlafqualität und allgemeine körperliche Regulation. Es ist selten nur „das eine Hormon“, sondern eher ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren.

Ein weiterer Punkt ist das Nervensystem. Wenn jemand über längere Zeit unter Spannung stand, viel geleistet, viel getragen hat, kann der Körper irgendwann in eine Art Schutzmodus gehen. Statt Überforderung zeigt sich dann eher ein Abflachen. Gefühle werden gedämpft, um Energie zu sparen. Das wirkt von außen wie Gleichgültigkeit, ist aber oft ein Zeichen von innerer Erschöpfung.

Auch Schlaf spielt eine große Rolle. Schlechter oder unruhiger Schlaf, wie er in hormonellen Umbruchphasen häufig vorkommt, verändert die emotionale Verarbeitung. Man reagiert weniger intensiv, manchmal auch weniger verbunden.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem stille Entzündungsprozesse im Körper, Nährstoffmängel, Veränderungen im Blutzucker oder in der Schilddrüsenfunktion. All das kann Einfluss auf Stimmung, Antrieb und die Fähigkeit, Freude zu empfinden, haben, ohne dass man sofort an eine „klassische“ psychische Erkrankung denkt.

In diesem Zusammenhang spielen auch Aminosäuren eine wichtige Rolle, weil sie die Bausteine für genau die Neurotransmitter sind, die hier oft aus dem Gleichgewicht geraten. Tyrosin ist die Vorstufe von Dopamin, Tryptophan die von Serotonin, das ist bekannt. Darüber hinaus sind aber auch andere Aminosäuren relevant:
Glutamin unterstützt die Balance zwischen anregenden und beruhigenden Botenstoffen im Gehirn und kann helfen, das Nervensystem zu stabilisieren.
Glycin wirkt direkt beruhigend auf das Nervensystem und kann gleichzeitig die Schlafqualität verbessern, was wiederum die emotionale Regulation stärkt.
Taurin hat eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem und kann helfen, Überreizung und gleichzeitige Erschöpfung zu regulieren.
Phenylalanin ist eine weitere Vorstufe von Tyrosin und kann damit indirekt die Dopaminbildung unterstützen.
Auch Methionin, bzw. daraus folgend SAMe, spielt eine Rolle bei Methylierungsprozessen, die für die Bildung und Regulation von Neurotransmittern wichtig sind.

Wichtig dabei ist: Aminosäuren wirken nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Vitaminen und Cofaktoren wie Vitamin B6, B12, Folsäure, Magnesium und Eisen. Ohne diese kann der Körper die Aminosäuren oft nicht optimal in Neurotransmitter umwandeln.

Was viele irritiert: Man ist nicht unbedingt traurig. Eher neutral, leer oder abgeschnitten. Genau deshalb wird es oft übersehen oder als „ist halt gerade so“ abgetan.

Wichtig ist, das ernst zu nehmen. Auch wenn es keine typische Depression ist, ist es ein Signal des Körpers. Oft lohnt sich ein genauer Blick auf hormonelle Situation, Schlaf, Stressniveau, Nährstoffe und Lebensrhythmus. Und genauso wichtig, sich selbst wieder bewusst in Kontakt zu bringen mit Dingen, die früher gutgetan haben, auch wenn sie sich im ersten Moment noch nicht so anfühlen.

Es ist kein Einbildungszustand, sondern meist ein nachvollziehbares Zusammenspiel aus Körper und Psyche, das sich verändern lässt, wenn man die richtigen Ansatzpunkte findet.

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Der Biochemische Verein Neviges e.V. blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Seit seiner Gründung im Jahr 1...
26/04/2026

Der Biochemische Verein Neviges e.V. blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Seit seiner Gründung im Jahr 1903 hat sich der Verein zu einer festen Größe entwickelt, getragen von Menschen, die sich für Gesundheit, Austausch und gemeinsames Lernen interessieren. Nach einer Phase, in der die Mitgliederzahl zeitweise auf unter 30 gesunken war, zählt der Verein heute wieder über 70 Mitglieder, ein Zeichen dafür, dass das Interesse an seinen Themen und Angeboten neu gewachsen ist.

Dabei führt der Name manchmal ein wenig in die Irre. Im Biochemischen Verein geht es nicht um Biochemie im klassischen, akademischen Sinne, wie man sie an Universitäten studiert. Vielmehr steht die ganzheitliche Gesundheit im Mittelpunkt. Ursprünglich liegt der Schwerpunkt des Vereins in der Auseinandersetzung mit den Schüßler-Salzen, die gewissermaßen den Kern und Ursprung der Vereinsarbeit bilden. Auch heute sind sie weiterhin ein fester Bestandteil der Inhalte. Gleichzeitig hat sich der Blick im Laufe der Zeit deutlich erweitert. Der Verein beschäftigt sich längst nicht mehr ausschließlich mit Schüßler-Salzen, sondern versteht sie als einen von mehreren Bausteinen innerhalb eines größeren, ganzheitlichen Ansatzes.

Im Zentrum steht die Frage, welche Ursachen hinter gesundheitlichen Beschwerden stehen können. Ziel ist es, Zusammenhänge zu erkennen, das Verständnis für den eigenen Körper zu vertiefen und neue Perspektiven zu eröffnen. Es geht darum, den Blick dafür zu schärfen, dass Gesundheit oft mehr ist als das Behandeln einzelner Symptome, und Menschen dazu zu ermutigen, sich bewusster mit unterschiedlichen gesundheitlichen Ansätzen auseinanderzusetzen.

Einmal im Monat, in der Regel am ersten Donnerstag, finden um 19 Uhr Vorträge zu wechselnden Themen statt, sofern kein Feiertag dazwischenliegt. Diese Abende bieten Raum für Wissen, Austausch und neue Impulse. Ergänzt wird das Programm durch Kurse, Kräuterwanderungen, Workshops und weitere Veranstaltungen rund um ganzheitliche Gesundheit. Die Inhalte sind bewusst so gestaltet, dass sie sowohl für Menschen mit einem offenen Zugang zu ergänzenden Ansätzen als auch für eher schulmedizinisch orientierte Interessierte spannend und zugänglich sind, also für alle, die bereit sind, ihren Blick ein Stück zu erweitern.

Der Jahresbeitrag für den Verein beträgt 25 Euro. Gäste zahlen für einen Vortragsabend 6 Euro, eine Teilnahme per Zoom kostet 8 Euro. Mitglieder hingegen können alle Vorträge kostenfrei besuchen und profitieren bei Workshops, Exkursionen und Kräuterwanderungen von deutlich reduzierten Preisen. Rechnet man es nüchtern durch, entspricht der Besuch von vier einzelnen Veranstaltungen bereits dem Jahresbeitrag. Alle weiteren Termine sind dann im Grunde ein zusätzlicher Gewinn.

Gerade deshalb lohnt es sich, über eine Mitgliedschaft nachzudenken, selbst wenn nicht jedes Thema den eigenen Geschmack trifft. Mit einem vergleichsweise kleinen Beitrag unterstützt man einen traditionsreichen Verein, der seit über einem Jahrhundert besteht und sich dem Austausch und der Gesundheitsbildung widmet. Es ist eine einfache Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu fördern, Wissen zugänglich zu machen und eine Gemeinschaft zu stärken, die sich für ganzheitliches Denken einsetzt.

Nicht zuletzt lässt sich der Vereinsbeitrag in vielen Fällen auch steuerlich geltend machen, was den Schritt zusätzlich erleichtert. Am Ende ist es eine Entscheidung, die über den eigenen Nutzen hinausgeht, hin zu dem Gedanken, etwas Bestehendes zu erhalten und aktiv zu unterstützen.

www.biochemischer-verein-neviges.de

Warum du dich niemals nur auf den TSH-Wert verlassen solltest! Viele verlassen sich bei der Beurteilung der Schilddrüse ...
24/04/2026

Warum du dich niemals nur auf den TSH-Wert verlassen solltest!

Viele verlassen sich bei der Beurteilung der Schilddrüse ausschließlich auf den TSH-Wert. Das Problem dabei ist, der TSH allein zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was im Körper wirklich passiert.

Der TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird im Gehirn gebildet und gibt der Schilddrüse das Signal, Hormone zu produzieren. Er ist also eher ein Steuerungswert und kein direkter Hinweis darauf, wie gut der Körper tatsächlich mit Schilddrüsenhormonen versorgt ist.

Die eigentlichen Schilddrüsenhormone sind fT4 und vor allem fT3.
fT4 ist eine Art Vorratshormon, das erst im Körper in das aktive fT3 umgewandelt werden muss. fT3 ist das Hormon, das in den Zellen wirkt und maßgeblich für Energie, Stoffwechsel, Temperaturregulation und viele weitere Prozesse verantwortlich ist.

Und genau hier liegt das Problem:

Der TSH kann völlig im Normbereich liegen, während fT4 und fT3 bereits zu niedrig sind.

Das kann verschiedene Gründe haben:

Zum einen reagiert das System zeitverzögert. Der TSH passt sich oft erst später an, wenn bereits ein Mangel an Schilddrüsenhormonen besteht. Zum anderen kann die Umwandlung von fT4 zu fT3 gestört sein, zum Beispiel durch Stress, Entzündungen, Nährstoffmängel oder eine Belastung der Leber. In solchen Fällen ist genug „Ausgangsmaterial“ vorhanden, aber zu wenig aktives Hormon kommt in den Zellen an.

Das bedeutet konkret:
Der Körper kann bereits in einer Unterversorgung sein, obwohl der TSH noch unauffällig aussieht.

Für Betroffene zeigt sich das häufig in typischen Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, Konzentrationsproblemen oder hormonellen Dysbalancen und das trotz angeblich normaler Werte.

Deshalb ist es so wichtig, die Schilddrüse ganzheitlich zu betrachten.
Eine sinnvolle Diagnostik umfasst nicht nur den TSH, sondern immer auch fT3 und fT4, Schilddrüsenantikörper und Reverse-T3, im besten Fall ergänzt durch weitere Parameter (Ferritin, Selen, Vitamin D3, Jod, Zink, B-Vitamine) und die individuelle Symptomatik.

Denn am Ende zählt nicht, ob ein Wert in der Norm ist, sondern ob der Körper optimal versorgt ist und gut funktioniert.

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde & Chiropraktik
Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Neue Podcastfolge: https://open.spotify.com/episode/20ylbNJPydo32dlgIqCgfa?si=mQca2d2lQoSt8x3BqWIqAgHast du schon mal vo...
22/04/2026

Neue Podcastfolge:

https://open.spotify.com/episode/20ylbNJPydo32dlgIqCgfa?si=mQca2d2lQoSt8x3BqWIqAg

Hast du schon mal von Organsprache gehört? Für mich war das totales Neuland und um mehr darüber zu erfahren, habe ich mich mit der tollen Corinna Stübiger getroffen und sie hat mir erklärt, was das genau ist, diese Organsprache. Aber hört doch selbst am besten rein und verschafft euch ein Bild.

Corinna findet ihr übrigens hier:

Webseite: https://www.heilraum-stuebiger.de/

Buch Organsprache: https://www.heilraum-stuebiger.de/buch-organsprache/

Blog: https://www.heilraum-stuebiger.de/blog-organsprache/

Blogartikel zu verschiedenen Themen, wie Organsprache/Psychosomatik, Energiemedizin, Spiritualität, u. a.

Ist das nicht schrecklich - plötzlich wachsen die Haare da, wo du eigentlich gar keine haben möchtest - am Kinn, im Ohr,...
21/04/2026

Ist das nicht schrecklich - plötzlich wachsen die Haare da, wo du eigentlich gar keine haben möchtest - am Kinn, im Ohr, in der Nase, an den Brüsten… die Pinzette ist unverzichtbar geworden.
Aber woran liegt das bloß, dass wir jetzt ständig die Borsten auszupfen müssen?!

Das hängt mit einem Zusammenspiel aus Hormonen, Haarfollikeln, Hautalterung und genetischer Veranlagung zusammen.

Eine zentrale Rolle spielen Androgene, also männliche Sexualhormone wie Testosteron und sein besonders wirksames Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron (DHT).

Diese Hormone besitzen zwei wichtige Eigenschaften:
• Sie können bestimmte Haarfollikel aktivieren
• Sie können andere Haarfollikel verkleinern

Mit zunehmendem Alter verschiebt sich das Verhältnis der Hormone.

Bei Männern
• Testosteron sinkt langsam
• gleichzeitig verändert sich das Verhältnis zu anderen Hormonen
• die lokale Umwandlung zu DHT bleibt oft relativ aktiv

Bei Frauen
• besonders während der Menopause sinkt der Spiegel von Östrogen deutlich
• Androgene sind weiterhin vorhanden, dadurch steigt ihre relative Wirkung

Dadurch reagieren manche Haarfollikel stärker auf androgenen Einfluss.

Die meisten Körperstellen tragen feine, kurze Vellushaare (Flaumhaare). Diese sind:
• hell
• weich
• kaum sichtbar

Unter dem Einfluss von Androgenen können sich diese Haare verändern. Die Haarfollikel werden größer und beginnen sogenannte Terminalhaare zu produzieren.
Diese sind dann dicker, dunkler, länger wachsend

Genau dieser Prozess passiert in der Pubertät beim Bartwuchs, nur dass er im späteren Leben in manchen Regionen erneut ausgelöst werden kann.

Haarfollikel sind genetisch darauf programmiert, regional unterschiedlich auf Hormone zu reagieren.

Zum Beispiel:
• Kopfhaarfollikel reagieren bei vielen Menschen empfindlich auf DHT und schrumpfen im Laufe der Zeit. Das ist ein zentraler Mechanismus der Androgenetische Alopezie.

• Haarfollikel an Nase, Ohren, Augenbrauen oder Brust reagieren dagegen mit Wachstumsstimulation.

Deshalb kann gleichzeitig passieren:
• weniger Haare auf dem Kopf
• mehr Haare an anderen Körperstellen

Viele Männer bemerken ab etwa dem fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt zunehmend längere oder dichtere Haare im Ohrbereich.

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Die Haarfollikel im äußeren Gehörgang und an der Ohrmuschel besitzen eine relativ hohe Dichte an Androgenrezeptoren. Dadurch reagieren sie besonders stark auf Dihydrotestosteron.

Selbst wenn der Testosteronspiegel im Alter sinkt, reicht diese Empfindlichkeit aus, um das Haarwachstum zu stimulieren.

Haare wachsen in drei Phasen:
• Wachstumsphase (Anagenphase)
• Übergangsphase
• Ruhephase

Bei Nasen und Ohrhaaren kann sich im Alter die Anagenphase verlängern. Das bedeutet, die Haare wachsen einfach länger weiter, bevor sie ausfallen.

Dadurch werden sie sichtbarer, dicker und länger.

Mit zunehmendem Alter verändern sich auch die Talgproduktion, die Hautstruktur und die Durchblutung der Haarfollikel. Diese Faktoren können das Wachstum zusätzlich stimulieren.

Einige Evolutionsbiologen vermuten, dass Ohr und Nasenhaare ursprünglich eine Schutzfunktion hatten, etwa gegen Staub oder Insekten. Mit zunehmendem Alter kann dieser Schutzmechanismus etwas überaktiv werden, weil hormonelle Steuerungen weniger fein reguliert sind.

Viele Frauen stellen schon mit 30/40 Jahren fest, dass um die Brustwarzen plötzlich einzelne kräftigere Haare erscheinen.

Auch hier spielen hormonelle Veränderungen eine zentrale Rolle. Während der Perimenopause sinkt der Spiegel von Östrogen deutlich.

Östrogen wirkt normalerweise:
• leicht hemmend auf androgenbedingten Haarwuchs
• stabilisierend auf Haut und Haarstruktur
Wenn dieser Einfluss wegfällt, können Androgene stärker wirken.

Die Nebennieren und auch die Eierstöcke produzieren weiterhin kleine Mengen Testosteron.

Da gleichzeitig weniger Östrogen vorhanden ist, entsteht eine relative Androgenüberlegenheit - eine Testosterondominanz, trotz normaler Testosteronwerte. Diese kann empfindliche Haarfollikel stimulieren.

Die Region um die Brustwarzen besitzt eine gewisse Empfindlichkeit für Androgene, ähnlich wie das Kinn, die Oberlippe, die Bauchlinie. Deshalb kann dort verstärkt Terminalhaar entstehen.

Viele Haarfollikel um die Brustwarzen sind ursprünglich Flaumhaare oder auch Vellushaarfollikel. Durch hormonelle Veränderungen können sie größer werden, mehr Pigment bilden, Terminalhaare produzieren. Das führt dazu, dass einzelne dunklere Haare sichtbar werden.

Unerwünschter Haarwuchs im Alter entsteht durch mehrere Faktoren:
• veränderte Hormonverhältnisse
• stärkere Wirkung von Testosteron und Dihydrotestosteron
• unterschiedliche Hormonempfindlichkeit der Haarfollikel
• Umwandlung von Flaumhaar in Terminalhaar
• lokale Veränderungen des Haarwachstumszyklus

Darum werden manche Haare weniger (z. B. auf dem Kopf), während andere plötzlich stärker wachsen, etwa an Ohren, Nase, Kinn oder um die Brustwarzen.

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