21/02/2026
„Zieh die Schultern zurück und steh gerade!“ Vielleicht kennst du diesen Spruch auch.
Haltung wird oft als reine Gewohnheit verstanden. Doch aus fachlicher Sicht ist Haltung vor allem eines: ein aktiver, neuromuskulärer Prozess.
Eine aufrechte Haltung entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen, insbesondere der tiefen stabilisierenden Muskulatur rund um Wirbelsäule, Becken und Schultergürtel. Diese Muskeln arbeiten überwiegend reflektorisch. Das bedeutet, sie reagieren also automatisch auf Belastung, Bewegung und Schwerkraft.
Ohne gezieltes Training fehlt häufig die notwendige Kraftausdauer, um den Körper langfristig effizient auszurichten.
Gleichzeitig ist Haltung eine Frage der Koordination. Dein Nervensystem organisiert ständig, welche Muskeln wann und in welcher Intensität aktiv sind. Ist dieses Zusammenspiel gestört, etwa durch langes Sitzen oder einseitige Belastungen, entstehen kompensatorische Muster, die sich oft als Verspannungen oder Überlastungsbeschwerden bemerkbar machen.
Die gute Nachricht: Haltung ist trainierbar. Durch präzise, kontrollierte Bewegungen verbessert sich die Körperwahrnehmung, die intermuskuläre Koordination wird geschult und stabilisierende Strukturen werden gezielt aufgebaut.
Pilates schafft hierfür eine fundierte Basis. Der Fokus auf Zentrierung, kontrollierte Bewegungsführung und Atemanbindung unterstützt nicht nur die Haltung im Training, sondern überträgt sich nachhaltig in deinen Alltag. Aufrichtung wird damit kein kurzfristiges „Geradeziehen“, sondern ein stabiler, effizienter Zustand von innen heraus.
Teile diesen Beitrag mit jemandem, der ständig daran erinnert wird, „gerade zu sitzen“.
Dein Pilates & Yoga Team
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