19/11/2025
Heftige Regelschmerzen, Beschwerden beim S*x oder ungewollte Kinderlosigkeit – viele Frauen leiden jahrelang, bevor sie die Diagnose Endometriose erhalten. In Deutschland sind rund zwei Millionen Frauen betroffen und im Schnitt dauert es acht Jahre, bis die Krankheit erkannt wird.
Bei Endometriose wächst gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter – etwa an Eierstöcken, Eileitern, Darm oder Blase. Es kann Zysten, Entzündungen und Verklebungen verursachen und ist eine häufige Ursache für Unfruchtbarkeit.
🩸 Die Erkrankung ist gutartig, aber chronisch. Sie kann Schmerzen, Entzündungen und sogar ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder andere Krankheiten mit sich bringen.
💊 Behandlungsoptionen: Hormontherapien, operative Entfernung der Herde (Laparoskopie), Schmerzmittel oder – in schweren Fällen – die Entfernung der Gebärmutter. Auch Entspannung, Psychotherapie und ein offener Umgang mit den Symptomen helfen vielen Betroffenen.
👉 Wichtig: Starke Regelschmerzen sind nicht „normal“! Wer regelmäßig darunter leidet, sollte dies ärztlich abklären lassen. Je früher Endometriose erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.
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