17/01/2026
Starke Gefühle kommen nicht (!) weil wir „zu sensibel“ oder zu schwach sind, sondern, weil u.a. unser Nervensystem Alarm schlägt.
Und ein großer Irrglaube: Wut, Angst, Überforderung oder innere Unruhe sind keine Gegner, die man besiegen muss, ganz im Gegenteil, sie sind Signale, die uns was mitteilen wollen. Meist sowas wie, „ hör hin!“, „achte jetzt mal auf dich!“
Wenn Gefühle sehr intensiv werden, dann ist unser rationales Denken oft nur eingeschränkt verfügbar. Genau deshalb helfen Strategien, die den Körper und das Nervensystem ansprechen, wie z.B.:
Langsame Atmung kann das Stresssystem beruhigen, weil unser Gehirn ruhige Atmung mit Sicherheit verknüpft. Bewegung oder ein Spaziergang können außerdem helfen überschüssige Anspannung abzubauen.
Gedankliche Ablenkung kann Abstand schaffen, wenn Gefühle gerade zu überwältigend sind. Und die innere Sprache, also das, was wir uns selbst sagen wirkt stärker als vielen bewusst ist.
Positive Selbstverbalisierung bedeutet sich innerlich zu stabilisieren und nicht sich etwas „schönzureden“:
Ich darf gerade überfordert sein.
Ich komme da wieder raus.
Ich bin nicht falsch.
Das Ziel beim regulieren ist nicht, Gefühle sofort loszuwerden.
Sondern wir wollen wieder handlungsfähig zu werden, um Gefühle regulieren zu können, statt von ihnen gesteuert zu werden.
Aber jetzt zum Wichtigsten: Sei nett zu dir selbst, denn v.a. das ist Emotionsregulation.
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