Liebevoll.aufwachsen

Liebevoll.aufwachsen Psychologin (M.Sc.), Erzieherin, Schlafberaterin, systemische Familientherapeutin i.A.

Dein Kind kooperiert, immer wieder. 🤍Wenn dein Kind in Situation xy nicht kooperiert, dann liegt das meist nicht daran, ...
22/04/2026

Dein Kind kooperiert, immer wieder. 🤍

Wenn dein Kind in Situation xy nicht kooperiert, dann liegt das meist nicht daran, dass dein Kind„schwierig” ist oder auf deiner Nase herumtanzt, sondern dein Kind steht in diesem Moment für sich selbst ein.

Und das ist eigentlich genau das, was wir uns für unsere Kinder wünschen. Jesper Juul hat es so schön auf den Punkt gebracht: Kinder hören nie auf zu kooperieren, weil sie es nicht wollen, sondern weil ihre Kooperationsbereitschaft überstrapaziert oder ihre Integrität verletzt wurde.

Das zu wissen und zu verstehen, kann einiges verändern: denn Wissen schafft Veränderung. Wenn ich das im Hinterkopf behalte, verändert sich mein Blick auf diese kleinen (und großen) Alltagsmomente, beim Zähneputzen, auf dem Spielplatz, abends vor dem Schlafengehen.

Was hilft mir dann?
Verständnis zeigen.
Zuhören.
Verantwortung übernehmen.
Und die Grenzen von mir und die meines Kindes ernst nehmen, denn so lernt es, sie selbst zu wahren.

Kennst du das auch, dieser eine AHA Moment, der vieles ein bisschen leichter gemacht hat?
Schreib ihn mir gern in die Kommentare. 👇

❤️

21/04/2026

Alle reden immer von Selbstfürsorge - Kinder dürfen das auch!

Auch in der Schule.
Auch bei Hausaufgaben.
Und ja: manchmal bedeutet das auch, dass mal keine Hausaufgaben dran sind. Oder dass ein Kind einen Tag nicht in die Schule kann, weil es nicht nur „keine Lust“, sondern wirklich keine Kraft mehr hat.

Wichtig ist die Unterscheidung:
Nicht alles Unangenehme ist zu viel.
Und nicht jede Vermeidung ist Selbstfürsorge.

Kinder müssen auch lernen „ungeliebte“ Aufgaben auszuhalten, Frust zu bewältigen und Dinge zu tun, auf die sie keine Lust haben. Aber Kinder brauchen genauso Erwachsene, die merken, wann es nicht mehr um Unlust geht, sondern um echte Erschöpfung, Überforderung oder einen vollen inneren Akku.

Die Kunst ist nicht Kindern alles abzunehmen, aber auch nicht, sie über ihre Grenzen hinweg funktionieren zu lassen.
Ja, manchmal müssen wir da durch und manchmal braucht es wirklich eine Pause.

Manches ist einfach unangenehm, weil es z.B. keinen Spaß macht (wobei man fast überall Spaß einbauen kann) und da darf ein Kind die Erfahrung machen, dass es nicht alles mögen muss, um es trotzdem zu schaffen. Wenn eine Situation, eine Erschöpfung zu viel wird, dann geht es nicht um „durch müssen“, sondern darum eine Grenze ernst zu nehmen.

Und es ist erst einmal Aufgabe von uns Erwachsenen diese Unterscheidung bewusst zu machen: Ist das gerade eine „ungeliebte“ Aufgabe, die zumutbar ist? Oder ein Kind, das eine Pause braucht?

Denn Kinder brauchen beides, die Erfahrung, dass sie Unangenehmes bewältigen können und die Sicherheit, dass sie nicht immer über ihre Grenzen hinweg funktionieren müssen.

15/04/2026

In den aktuellen Debatten wird bedürfnisorientierte Erziehung oft als Ursache für „grenzenlose“ oder „auffällige“ Kinder dargestellt. Viele Eltern stehen heute unter enormem Druck, sind verunsichert und fühlen sich zwischen Ansprüchen, Schuldgefühlen und Fragen rund um Grenzen und Begleitung aufgerieben.

Das ist ein reales Problem. Es ist aber kein Beleg dafür, dass Kinder weniger Feinfühligkeit brauchen. Denn welche fachlich überzeugende Alternative gäbe es? Kinder nicht ernst nehmen? Gefühle ignorieren? Bedürfnisse als Manipulation lesen?

Aus entwicklungspsychologischer Perspektive führt das nicht zu mehr Reife, sondern eher zu mehr chronischem Stress, mehr Machtkämpfen und weniger innerer Sicherheit. Zentrale entwicklungspsychologische und familienwissenschaftliche Befunde weisen seit Langem in eine ähnliche Richtung: Wärme und Responsivität, klare Struktur und Autonomieunterstützung gehören zu den wichtigsten Merkmalen einer kindgerechten und klaren Begleitung.

Mit anderen Worten: Die fachlich tragfähige Alternative zu einem missverstandenen „Alles fürs Kind“ ist nicht Härte, sondern feinfühlige Begleitung, einschließlich Grenzen, Halt, Orientierung bieten. Nähe schenken, Gefühle sehen und Verantwortungsübernahme, durch Erwachsene.

Kinder brauchen Schutz, Zuwendung, Begleitung, manchmal auch Anleitung, dazu Konsistenz und entwicklungsangemessene Erwartungen. Wenn Eltern bedürfnisorientierte Erziehung falsch verstehen oder im Alltag schwer umsetzen können, dann ist die Antwort nicht, diese Haltung lächerlich zu machen. Die Antwort ist: besser erklären, besser begleiten und realistischer vermitteln.

Bedürfnisorientierung heißt nicht, dass Kinder alles dürfen. Sie heißt auch nicht, dass Eltern sich selbst aufgeben. Sie heißt, kindliches Verhalten entwicklungsbezogen zu verstehen und zugleich Verantwortung, Struktur und Grenzen zu übernehmen. Wir brauchen keine Abkehr von bedürfnisorientierter Erziehung, sondern endlich ein Bild von Erziehung, das wissenschaftlich fundiert, beziehungsorientiert und alltagstauglich ist.

Denn Kinder brauchen keine strengere Erziehung. Sie brauchen Erwachsene, die sie sehen, h

13/04/2026

Was mich an solchen Beiträgen stört ist nicht nur der Ton, sondern das Denken dahinter. Bedürfnisorientierung bedeutet nicht, dass Kinder alles entscheiden. Es bedeutet, dass wir als Erwachsene verstehen: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie können manches noch nicht, sie regulieren sich anders, sie handeln aus einem anderen Entwicklungsstand heraus. Genau deshalb ist es keine Schwäche, wenn wir unsere Macht nicht einfach ausnutzen.

Präsenz, Klarheit und Führung schließen Mitbestimmung nicht aus. Beim Wickeln geht es zum Beispiel oft nicht um das Ob, sondern um das Wie. Und auch sonst gilt: Kinder brauchen Grenzen, ja. Aber keine unnötige Übergriffigkeit, keine Machtdemonstration und keine Abwertung als „Mätzchen“.

Für mich ist das keine Nachgiebigkeit, sondern Reife: dass wir Kindern nicht mit Gewalt erwachsene Maßstäbe aufdrücken, nur weil wir größer, stärker und in der machtvolleren Position sind. Kinder würdevoll zu begleiten ist kein pädagogisches Problem. Es ist ein Ausdruck davon, dass wir Entwicklung verstanden haben.



Quelle: https://www.instagram.com/p/DXD2gzMFjqe/?igsh=MTR0M2VraWx6MDlxbg==

„Mutti ist wieder schuld.“ Dieser Satz wird selten so offen ausgesprochen, aber er steckt in vielen Blicken, Bewertungen...
12/04/2026

„Mutti ist wieder schuld.“ Dieser Satz wird selten so offen ausgesprochen, aber er steckt in vielen Blicken, Bewertungen und Debatten.

Wenn Kinder Schwierigkeiten zeigen, wird oft erstaunlich schnell gefragt, was die Mutter falsch gemacht hat.
War sie zu viel weg?
Zu wenig da?
Zu emotional?
Zu streng?
Zu inkonsequent?
Zu karriereorientiert?
Zu erschöpft?

Mütter bewegen sich in einem Feld widersprüchlicher Erwartungen, die kaum erfüllbar sind. Sie sollen verfügbar sein, aber bitte nicht klammernd. Berufstätig, aber nicht zu ehrgeizig. Fürsorglich, aber nicht überfürsorglich. Belastbar, aber nicht hart. Reflexiv, aber nicht kompliziert. Und wenn etwas ins Wanken gerät, dann steht die Schuldzuweisung oft schon bereit.

Genau das ist Mother-Blaming: die hartnäckige gesellschaftliche Praxis Mütter überproportional für kindliche Entwicklung, familiäre Dynamiken und Belastungen verantwortlich zu machen.

Entwicklung entsteht nicht isoliert: Kinder wachsen in Beziehungen, in Strukturen, in Belastungskontexten, in sozialen und ökonomischen Realitäten auf. Väter, Betreuungssysteme, Bildungseinrichtungen, Paarbeziehung, Mental Load, psychische Gesundheit, Armut, fehlende Unterstützung, gesellschaftlicher Druck, Temperament und Neurodivergenz des Kindes: All das und noch viel mehr spielt mit hinein.

Und trotzdem (!) landet die Verantwortung immer wieder auf den Schultern der Mutter.

Das ist nicht nur unfair.
Es macht Frauen krank.
Es produziert Schuld, Scham, Erschöpfung und das quälende Gefühl nie gut genug zu sein.

Wir brauchen deshalb einen anderen Blick auf Familien.
Weg von moralischer Einzelfallbewertung, hin zu echter Komplexität, Mitgefühl und geteilter Verantwortung.

Und wir müssen aufhören Selbstfürsorge bei Müttern als Nebensache zu behandeln. Sie ist eine notwendige Bedingung!

Mütter brauchen keine weiteren Urteile.
Sie brauchen Luft.
Sie brauchen Entlastung.
Sie brauchen Mitverantwortung.
Und sie brauchen eine Gesellschaft, die endlich aufhört,
sie für alles zu beurteilen.

Nicht alles müssen Kinder unter sich klären.Dieser Satz hält sich hartnäckig in Kitas, auf Spielplätzen und auch in viel...
07/04/2026

Nicht alles müssen Kinder unter sich klären.
Dieser Satz hält sich hartnäckig in Kitas, auf Spielplätzen und auch in vielen Elterngesprächen. Und ja: Kinder dürfen soziale Erfahrungen machen. Sie dürfen streiten, aushandeln, sich behaupten, sich zurückziehen, sich ausprobieren. Konflikte gehören zur Entwicklung. Aber nicht jede belastende Situation zwischen Kindern ist automatisch ein gleichwertiger Konflikt, an dem sie wachsen. Wenn ein Kind wiederholt geärgert, ausgelacht, ausgeschlossen, beschämt oder in seiner Unsicherheit allein gelassen wird, dann ist das keine wertvolle Soziallektion. Dann braucht es Erwachsene, die hinschauen, einordnen, schützen und begleiten.

Gerade kleine Kinder sind sozial und emotional noch mitten in der Entwicklung. Sie können Impulse oft noch nicht gut steuern, Perspektiven nur begrenzt übernehmen und Konflikte nicht zuverlässig allein regulieren. Wer dann erwartet, dass Kinder alles „unter sich klären“, überschätzt häufig ihre Fähigkeiten und unterschätzt, wie sehr sie in solchen Momenten auf Co-Regulation angewiesen sind. Soziale Kompetenz entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder mit Überforderung allein lassen. Sie entsteht dann, wenn Kinder erleben: Ich bin nicht schutzlos. Meine Grenzen zählen. Und da ist jemand, der mir hilft, bis ich es selbst immer besser kann.

Wiederholte Ausgrenzung, Beschämung oder Machtungleichgewichte brauchen deshalb pädagogische Präsenz. Kinder brauchen Schutz, dabei ist Begleitung keine Überbehütung, sondern Beziehung und das fördert soziale Kompetenzen. Und Beziehung ist die Grundlage dafür, dass Kinder überhaupt lernen können Konflikte später zunehmend selbst zu bewältigen.

Wie seht ihr das?
Wurde euch auch schon gesagt, Kinder müssten das „unter sich klären“?

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In Deutschland wurde bei rund 72.800 Kindern und Jugendlichen im Jahr 2024 eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Ein n...
01/04/2026

In Deutschland wurde bei rund 72.800 Kindern und Jugendlichen im Jahr 2024 eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Ein neuer Höchststand.

Im selben Jahr registrierte das BKA 16.354 Fälle des seggsuellen Missbrauchs von Kindern, mit insgesamt 18.085 betroffenen Kindern (da ein Fall mehrere Opfer umfassen kann).

Und auch die psychische Gesundheit junger Menschen ist massiv belastet: Etwa jede fünfte minderjährige Person ist psychisch erkrankt, drei von zehn Kindern und Jugendlichen berichten über eine geringere Lebensqualität.

Ich weiß, ihr habt jetzt auf „April, April” gewartet.
Kein Aprilscherz.

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Vielleicht habt ihr beim Lesen dieser Zeilen jetzt auf ein erlösendes „April, April“ gewartet. Doch das hier ist kein schlechter Scherz. Es ist die bittere Realität mitten unter uns. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Einzelschicksal, das unsere volle Aufmerksamkeit und konsequentes Handeln erfordert. Wir dürfen nicht wegschauen.





Als Psychologin möchte ich dir sagen:Die Art, wie du mit dir selbst sprichst, prägt nicht nur dein eigenes Wohlbefinden,...
29/03/2026

Als Psychologin möchte ich dir sagen:
Die Art, wie du mit dir selbst sprichst, prägt nicht nur dein eigenes Wohlbefinden, sondern auch das deines Kindes.

Kinder übernehmen unbewusst die innere Stimme ihrer Eltern, sei es die kritische, wertschätzende oder verständnisvolle.

Wenn du dich selbst bei Fehlern freundlich behandelst, dann zeigst du deinem Kind, wie es sich selbst in schwierigen Situationen stärken kann.

Statt zu sagen: „Wieso bin ich immer so unfassbar vergesslich“, „Wieso passiert immer mir das?!“ probier es mit: „Das passiert, ich mache es nächstes Mal anders.“ Und dann überlege dir am besten gleich, was du verändern kannst, z.B. Wichtiges gleich aufschreiben o.ä. Gleiches gilt z.B. auch fürs lernen: Übung braucht Zeit und Geduld: Fehler sind Helfer!

Diese Haltung macht es deinem Kind leichter, sich selbst mit Verständnis und Mitgefühl zu begegnen.

Wusstest du: Positive Selbstgespräche stärken das Selbstbewusstsein und fördern Resilienz! Nicht nur bei dir, sondern auch bei deinem Kind.

Deine eigene Sprache wird zu seiner/ihrer inneren Stimme.

Wut ist kein Charakterfehler.Sie ist ein Signal für Überforderung, Frust, Angst oder das Gefühl nicht gehört zu werden. ...
26/03/2026

Wut ist kein Charakterfehler.
Sie ist ein Signal für Überforderung, Frust, Angst oder das Gefühl nicht gehört zu werden. Besonders bei Kindern steckt hinter lautem Schreien, Stampfen oder Werfen kein böser Wille. Meistens steckt dahinter ein Kind, das nicht mehr weiter weiß.

Was wir in solchen Momenten sehen, ist nur die Oberfläche: denkt an die Spitze des Eisbergs, darunter verbirgt sich so viel mehr! Deshalb greift Ignorieren zu kurz, weil Kinder mitten in einem intensiven Gefühl keine Distanz und Strafe brauchen, sondern Halt. Jemanden, der bleibt.

Selbstregulation, Impulskontrolle, Handlungsfähigkeit und Umgang mit Gefühlen passiert nicht durch Wegschauen. Es passiert, wenn ein Kind erlebt: Auch in schwierigen Momenten bin ich nicht allein. Erst dann wird Raum für Reflexion, für Alternativen, für Veränderung gegeben.

Halt heben und seine eigenen Grenzen wahren, bleiben dabei ganz wichtig. Grenzen und emotionale Präsenz schließen sich nicht aus.

Meine Impulse:
– Verbindung statt Rückzug
– Begleitung statt Beschämung
– Orientierung statt Gleichgültigkeit
– Alternativen statt Verbot

Wut ist oft ein Hilferuf in lauter Sprache. Es lohnt sich also genauer hinzuhören.

Erwacht oder einfach nur auf dem „Mount Stupid“? Kennt ihr sie auch? Diese selbsternannten „erwachten“ Coaches, die nach...
17/03/2026

Erwacht oder einfach nur auf dem „Mount Stupid“? Kennt ihr sie auch? Diese selbsternannten „erwachten“ Coaches, die nach einer lebensverändernden Erfahrung plötzlich glauben, sie seien qualifiziert für hochkomplexe psychologische Diagnosen und Lebensberatung.

Gratulation, hier grüßt der Dunning-Kruger-Effekt: Der Punkt, an dem Halbwissen zu maßloser Selbstüberschätzung führt. Das Ergebnis? Eine gefährliche Mischung aus Ego und Esoterik. Ihre Lieblingsstrategie bei echten Problemen: Spiritual Bypassing: Hierbei werden schmerzhafte Emotionen und reale Krisen hinter einer „Good-Vibes-Only“-Fassade verschleiert. Man redet sich ein, alles sei Liebe, während man die Augen davor verschließt, dass das eigene „Glück“ oft schlichtweg auf Privilegien aufbaut.

Du hast Geldsorgen? Kein Problem! Die Insta-Gurus erklären dir, wie Manifesting funktioniert: Geh einfach in die „Schwingung einer Million“ und sei dankbar, als wäre sie schon da. 💸 Das ist nicht nur absurd, sondern unbarmherzig. Denn in dieser Ideologie bist du am Ende selbst schuld an deiner Misere. Krank? Pleite? Depressiv? Dann hast du dir das Wunder wohl nicht fest genug herbeigewünscht.

Dieser Zwang zur toxischen Positivität ist letztlich eine Anleitung zum strategischen Selbstbetrug, denn wenn wir alles Negative sofort wegdrücken, verhindern wir, dass sich an den realen, miesen Umständen wirklich etwas ändert.

Merke dir den einen Leitsatz, den dir kein Coach verkaufen wird: Scheiße verwandelt sich nicht in Gold, nur weil du positiv denkst. ✨💩 Sorry, not sorry!

Wer Trauer und Angst einfach weglächelt, findet keine „gesunden“ Strategien. Dafür braucht es nämlich Ressourcen und oft Unterstützung, persönliche, aber oft auch professionelle Therapieplätze.

Also: Rollt die Yogamatte ein, atmet aus und gesteht euch ein, dass das Leben manchmal einfach richtig scheiße sein darf! Wer Gefühle rauslässt, statt sie wegzu-manifestieren, ist wenigstens noch authentisch.

Kinder, die eine bedürfnisorientierte Einschlafbegleitung erfahren, werden später wahrscheinlich das Schlafen mit Gefühl...
14/03/2026

Kinder, die eine bedürfnisorientierte Einschlafbegleitung erfahren, werden später wahrscheinlich das Schlafen mit Gefühlen wie Geborgenheit, Entspannung und Sicherheit verbinden. Sie werden später wahrscheinlich mehr auf ihr Schlafverhalten Rücksicht nehmen.

Kinder, die Begleitung bei ihren Wutmomenten erfahren werden später ihre Gefühle wie Wut wahrscheinlich besser einschätzen, spüren und regulieren können. Denn sie haben häufiger die Erfahrung machen können, durch dieses intensive Gefühl zu gehen und zu erleben, wieso Wut da ist und was Wut mit ihnen macht.

Kinder, die in ihrer Kindheit regelmäßig für sich einstehen dürfen, für ihren Protest, Widerstand und ihre Gegenwehr keine Strafen oder negative Konsequenzen bekommen, werden später wahrscheinlich früher, klarer und sicherer Grenzen setzen können. Wenn Kinder regelmäßig die Erfahrung machen, dass ihr „NEIN“ v.a. in Situationen, in denen es um ihren Körper und um sie geht (Wickeln, Zähne putzen, Umziehen, Essen usw.) gehört und verstanden wird, dann „füttert“ genau das ihre Selbstbestimmung und ihre Resilienz: Denn sie wissen, dass ihr „NEIN“ immer ein „JA“ zu sich selbst ist und somit lernen sie, dass es gut und wichtig ist für sich, seine Bedürfnisse und Grenzen einzustehen.

Kinder, die in ihrer Kindheit von ihren Bezugspersonen ernst genommen und respektiert werden, haben später vermutlich mal ein stärkeres Selbstwertgefühl und Selbstachtung, ein positiveres Selbstbild: Denn wenn ein Mensch weiß, dass er bedingungslos geliebt, wertgeschätzt und akzeptiert wird, dann kann ein Mensch vermutlich auch besser mit „Krisen“, Rückschlägen, Hürden und Konflikten umgehen. Vermutlich akzeptieren Kinder, deren Grenzen selbst akzeptiert wurden, die respektiert und ernst genommen wurden und werden, später mal auch eher die Grenzen anderer.

Kinder, deren Bedürfnisse gesehen und auch erfüllt werden, dürfen die Erfahrung machen, dass Bedürfnisse wichtig sind. Wenn sie emotional und kognitiv mal so weit sind, sich in andere zu versetzen und anderen eigene mentale Zustände zuzuschreiben, dann werden diese Kinder vermutlich auch eher verstehen, dass andere Bedürfnisse ebenfalls wichtig sind.
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🌛   : Wenn der „Rucksack“ eines   Kindes abends leer ist:Kennt ihr das? Wenn Kinder zwar hundemüde sind, aber abends noc...
13/03/2026

🌛 : Wenn der „Rucksack“ eines Kindes abends leer ist:

Kennt ihr das? Wenn Kinder zwar hundemüde sind, aber abends noch einmal richtig aufdrehen?

Die Forschung zeigt, dass Schlaf- und Regulationsstörungen bei Kindern mit ADHS oft schon im Säuglingsalter als Vorläufersymptome auftreten.

Was kann den Übergang am Abend erschweren? Viele Kinder mit ADHS leisten tagsüber in Kita und Schule enorme Anpassungsarbeit. Bildlich gesprochen tragen sie einen unsichtbaren Rucksack aus dem sie für jeden Kompromiss und jeden unterdrückten Impuls einen Ball an Leistung hergeben müssen.

Und Abend ist die Kapazität zur Impulskontrolle meist aufgebraucht. Viele Kinder sind dann reizüberflutet. Wenn jetzt beim Übergang (Abendroutine) noch Zeitdruck oder Stress entstehen, dann schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus und ein Runterfahren wird schwieriger.

Wie wir unsere Kinder begleiten können, liest du auf den Beitragsbildern.

Denkt dran: auch euer Rucksack wird am Abend höchstwahrscheinlich leerer sein, weswegen wir Eltern auch nicht mehr die geduldigsten sind. Manchmal hilft es den Tagesablauf umzugestalten, Routinen anzupassen, Erwartungen runterzuschrauben. Und (!) auf sich zu achten!

Welche Abläufe helfen eurem Kind abends besonders gut? Teilt sie gerne mit uns! 💛🛌

ADHS
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