21/12/2025
Seit jeher steht der Fliegenpilz besonders eng in Verbindung mit der Wintersonnwende. Für unsere Ur-Ahnen war dies der wichtigste Tag im Jahr, und die Erinnerung daran sitzt uns bis jetzt in den Knochen.
Man weiss heute dass Steinzirkel wie Stonehenge oder Pömmelte nach der Winter-Sonnwende ausgerichtet wurden. Während der Eiszeit waren die Winter streng und lang, die Nahrung knapp und die langen Schatten-Tage zweifellos verbunden mit Entbehrung und Verlust.
Die Wende des Lichtes brachte wieder Hoffnung auf neues Leben, neue Freude und lange vermisste Wärme. Die Energie des Herbeisehnens eines neuen Lebensabschnittes lag wie ein luftiger Schleier über der Erde.
Die Wärme und Fröhlichkeit des Feuers schuf eine feierliche und freudige Atmosphäre. Was immer an Nahrung zu bekommen war wurde auf dem Feuer zubereitet.
Die Fliegenpilze, die nur kurze Zeit vorher geerntet und getrocknet wurden, waren ein wichtiger Bestandteil der Festlichkeiten: mit ihrer Hilfe reisten unsere Ahnen in die Anderswelten, zum Zweck der Heilung, der Verbindung mit den Toten und aus reiner Freude.
Die Spirits der Toten waren für unsere Ahnen eine Quelle von Unterstützung, Weisheit und Liebe. In der Dunkelheit des Winters und seiner Einladung nach innen zu schauen ist der Zugang zu ihnen leichter als während der geschäftigen Frühlings- und Sommermonate.
Amanita Muscaria stellt einen tiefen Zugang zu ihnen her.
Der Pilz ist besonders eng mit Birken verbunden und lebt in Symbiose mit ihnen. Birken strahlen eine Helligkeit und Freude aus, die das Licht unmittelbar anzieht und über das Myzel an Amanita weiter gegeben wird.
Der Pilz bringt nicht nur Innenschau und Ruhe sondern auch Freude. Er ist Empfänger und Gebender des Lichts.
Weil der Fliegenpilz mit dieser Jahreszeit so eng verbunden ist biete ich einen weiteren Termin für eine Ausbildung an. Sie beginnt am 6. Januar.
Mehr Infos unter: https://www.ThisSacredLife.earth