14/01/2026
Die Lektion der zwei Äpfel:
Eine Wahrheit, die die Welt hören sollte ...
Eines Tages beschloss eine Lehrerin, ihren Schülern eine Lektion zu geben, die über die Klassenzimmer hinausging ...
Eine Lektion, die die Kinder nie vergessen würden - und die Erwachsene öfter hören sollten.
Sie erzählte ihnen diese Geschichte:
„Bevor der Unterricht begann, ging ich zum Supermarkt und kaufte zwei Äpfel.
Sie sahen fast identisch aus: gleiche Farbe, fast gleiche Größe, gleiches Aussehen.
Zu Beginn der Lektion fragte ich: - Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Äpfeln?
Die Klasse blieb still.
Es war nichts Sichtbares.
Dann nahm ich einen der Äpfel und sagte zu ihm: - Ich mag dich nicht. Du bist ein hässlicher Apfel.
Dann warf ich ihn heftig auf den Boden.
Die Kinder sahen mich schockiert, unbehaglich, beunruhigt an.
Dann gab ich diesen Apfel an einen Schüler weiter: - Finde etwas, das du an ihm nicht magst... und wirf ihn auch auf den Boden.
Er zögerte, dann gehorchte er.
Der Apfel ging von Hand zu Hand.
Und zu jedem Kind fielen neue Worte: - Dein Stiel ist komisch.
- Deine Haut ist hässlich.
- Du bist innen faul.
Und zu jedem Satz wurde der Apfel wieder auf den Boden geworfen.
Als er schließlich wieder zu mir zurückkam, fragte ich: - Seht ihr einen Unterschied zwischen diesem Apfel und dem, der auf dem Schreibtisch geblieben ist?
Die Kinder zuckten mit den Schultern.
Sie sahen immer noch gleich aus.
Dann schnitt ich sie in zwei Hälften.
Der Apfel, der auf dem Schreibtisch geblieben war, war weiß, fest, gesund.
Er machte Lust, ihn zu essen.
Der andere Apfel - der beleidigte, beschimpfte, zurückgewiesene - war verletzt, braun, innen verfault.
Niemand wollte ihn anfassen.
Ich sagte leise zu ihnen: - Seht ihr? Das haben wir getan. Dieser Schaden ... das ist unsere Verantwortung.
Die Klasse wurde still.
Dann fügte ich hinzu: - Genau das passiert auch mit Menschen.
Wenn wir sie beleidigen, verspotten, herabsetzen, sind die Wunden nicht immer sichtbar.
Aber im Inneren hinterlassen wir tiefe Narben.
Ich hatte noch nie gesehen, dass meine Schüler so schnell etwas verstanden haben.
Sie begannen zu sprechen.
Ihre Wunden zu teilen.
Den Schmerz, den Worte verursachen.
Einige weinten.
Wir weinten zusammen.
Dann lachten wir leise.
Am Ende des Unterrichts kamen die Kinder, um mich in ihre Arme zu nehmen.
Sie umarmten sich gegenseitig.
In diesem Moment wusste ich: Diese Lektion war wirklich wichtig.»
Worte können Waffen sein ...
oder Brücken.
Sie können eine Seele zerstören ...
oder ein Herz heilen.
Was wir nicht sehen, ist oft das, was am meisten wehtut.
Bevor du sprichst, frage dich: Heilen meine Worte oder verletzen sie?
Freundlichkeit kostet nichts, aber sie kann ein Leben retten.
Sei nie ein Zuschauer von Mobbing: Schweigen fördert den Schmerz.
Verteidige diejenigen, die allein, verspottet oder zurückgewiesen werden.
Denk daran: Jeder Mensch trägt unsichtbare Wunden mit sich.