28/03/2026
Der Urlaubs - Hugo 🤗
Ein weiteres Beispiel wie 14 Tage Besitzerurlaub als sinnvolle Trainings-Initialzündung genutzt werden können: neben einer zeitnah zu Beginn des Aufenthaltes manualtherapeutischen Behandlung, um die Nutzung der richtigen Funktionsketten besser möglich und damit das Training so effektiv wie möglich zu machen, standen Laufbandeinheiten zur besseren koordinativen Umsetzung, Longe-/ Doppellonge und natürlich Reiten auf dem Programm.
Seit einem halben Jahr ist der 7-jährige Hugo bei seiner jetzigen Besitzerin . Verkauft wurde er, weil sein Potential für S*** nicht ausreichen sollte... Serienwechsel, Versammlung etc. ging komischerweise 6-jährig und mit den langen Hebeln noch nicht so gut...😉
Das größte Problem war wie so oft der zu frühe/ falsche Fokus auf das hintere Bewegungszentrum: Schub fordern, Druck machen - ohne dem Pferd zu erklären wie es diesen mit der richtigen Muskulatur kontrollieren/ verarbeiten kann. Neben Defiziten hinsichtlich Bewegungsqualität (langsam o. eilig, wenig Schwung) und bei der Umsetzung der Hilfengebung, hatte dies eben auch Auswirkungen auf die innere Losgelassenheit: Hugo war oft schreckhaft und mit vielem schnell überfordert.
Das Fazit der Besitzerin:
"Verbesserter Kraftfluss: Wo die Bewegung früher „vorne stecken blieb“, geht der Schwung nun reell durch den gesamten Körper. Vor- und Hinterhand arbeiten endlich als funktionelle Einheit zusammen. Das merkt man deutlich beim Reiten.
Mentale Balance: Auch psychisch hat sich enorm viel getan. Er war früher in der Halle mit anderen Pferden schnell überfordert und gestresst. Heute zeigt er sich deutlich gelassener und fokussierter. Seinen frechen Charakter hat er behalten aber er ist jetzt gelassener und besser händelbar."