04/03/2026
Ich freue mich! 👏👏👏 Denn der Giersch kommt auch schon!
Giersch (Aegopodium podagraria) ist ein ausdauerndes Wildkraut aus der Familie der Doldenblütler, das oft als lästiges, stark wucherndes Unkraut im Garten gilt. Es ist eine essbare Heilpflanze, reich an Vitamin C und Mineralien, die geschmacklich an Petersilie erinnert und als Salat, Spinat oder Pesto verwendet wird.
Merkmale und Erkennung:
"Dreimal Drei"-Regel: Der Stängel ist dreikantig, das Blatt ist in drei Teile gegliedert, und diese Teile sind oft wiederum dreigeteilt.
Blüte: Von Mai bis September weiße Blütendolden.
Wuchs: Bildet dichte Teppiche durch unterirdische Rhizome.
Verwendung als Heil- und Nahrungspflanze:
Küche: Junge Blätter (am besten vor der Blüte) schmecken in Salaten, Kräuterquark, Smoothies oder als Gemüse.
Heilkunde: Aufgrund seiner harnsäurelösenden, entzündungshemmenden und entwässernden Eigenschaften wird er bei Gicht, Rheuma und Blasenentzündung eingesetzt.
Nährstoffe: Hoher Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium.
Manch Leute wollen ihn im Garten bekämpfen:
Giersch ist aufgrund seiner kriechenden Wurzeln schwer zu bekämpfen. Um ihn loszuwerden, hilft es, die Pflanzen stetig abzuernten (auszuhungern) oder den Boden durch dichte Bepflanzung (z.B. Kartoffeln) abzuschatten. Ein einfaches Umgraben führt oft dazu, dass aus verbliebenen Wurzelstücken neue Pflanzen austreiben.
Ich sag immer: Nicht ärgern - aufessen! 😉