Mefküre Ülker M. Sc. - Kultursensible Demenzberatung

Mefküre Ülker M. Sc. - Kultursensible Demenzberatung Die kulturelle Identität spielt eine zentrale Rolle in der Betreuung von Menschen, die an Demenz erkranken.

🧠 Gerontopsychologische Demenzberatung & Diagnostik (Köln/NRW)
🌍 Kultursensible Begleitung für Angehörige & Fachkräfte
🗣️ Mehrsprachig (DE/TR)
📩 Termine & Anfragen per Nachricht oder Website Sich mit der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen und als Individuum wahrgenommen zu werden, gibt den Betroffenen Sicherheit und Struktur. Dies ist besonders wichtig, da Menschen mit Demenz zunehmend auf Vertr

autheit und Orientierung angewiesen sind. Für Fachkräfte, die nicht aus dem Herkunftsland der Betroffenen stammen, stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Ein interkultureller Ansatz ist daher entscheidend, um den Patienten mit Würde und Respekt zu begegnen und ihnen eine kultursensible Betreuung zu bieten.

Viele Verhaltensweisen bei Menschen mit Demenz werden vorschnell eingeordnet. Als laut, unruhig oder aggressiv.Doch Verh...
09/04/2026

Viele Verhaltensweisen bei Menschen mit Demenz werden vorschnell eingeordnet. Als laut, unruhig oder aggressiv.

Doch Verhalten entsteht nicht ohne Grund.

In meiner täglichen Arbeit sehe ich, dass hinter solchen Reaktionen oft etwas anderes steht:

📌Überforderung
📌Reizüberflutung
📌Angst oder
📌Kontrollverlust.

Wenn wir Verhalten nur bewerten, bleiben wir an der Oberfläche.
Wir sehen das Problem – aber nicht den Menschen.

Erst wenn wir beginnen, Verhalten einzuordnen und zu verstehen,
verändert sich der Blick. Und damit auch der Umgang im Alltag.

Gerade in der Diagnostik und Versorgung ist das entscheidend.
Denn Demenz zeigt sich nicht nur im Test, sondern im Verhalten, im Kontext und im Alltag.

Wie erleben Sie solche Situationen?

Demenzdiagnostik wird oft als objektiv und standardisiert verstanden.Als etwas, das mit Tests, Zahlen und klaren Ergebni...
07/04/2026

Demenzdiagnostik wird oft als objektiv und standardisiert verstanden.
Als etwas, das mit Tests, Zahlen und klaren Ergebnissen funktioniert.

In der Praxis zeigt sich ein anderes Bild.

Viele Diagnosen entstehen unter Zeitdruck.
Standardisiert. Ohne ausreichenden Blick auf den Menschen selbst.

Ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder, dass Menschen eingeschätzt werden, ohne dass ihre Sprache, ihre Biografie oder ihr kultureller Hintergrund wirklich einbezogen werden.

Das bleibt nicht ohne Folgen:

• falsche Einschätzungen
• verzögerte Diagnosen
• große Verunsicherung bei Angehörigen

Demenz zeigt sich nicht im Formular.
Sondern im Alltag.

Diagnostik braucht deshalb mehr als Tests.
Sie braucht Verstehen, Kontext und Einordnung.

Und genau hier beginnt kultursensible Arbeit.

Sie ist kein Zusatz.
Sondern Voraussetzung für eine fundierte Einschätzung.

Mich interessiert:
Wie erleben Sie Diagnostik – im beruflichen Alltag oder als Angehörige:r?

Heute ist Valentinstag.Und ich denke an ein Ehepaar, das ich vor einiger Zeit begleitet habe.60 Jahre verheiratet.Sechs ...
14/02/2026

Heute ist Valentinstag.

Und ich denke an ein Ehepaar, das ich vor einiger Zeit begleitet habe.

60 Jahre verheiratet.
Sechs Jahrzehnte gemeinsames Leben. Kinder. Krisen. Urlaube. Streit. Versöhnung. Alltag.

Dann kam die Demenz.

Irgendwann ging es zu Hause nicht mehr.
Die Entscheidung für das Altenheim war keine Kapitulation – sie war Fürsorge.

Für sie. Und auch für ihn.
Er kam jeden Tag.
Pünktlich.

Setzte sich an ihr Bett.
Las ihr aus der Zeitung vor, obwohl sie kaum noch folgen konnte.

Er erzählte von früher – von der ersten gemeinsamen Wohnung, vom Tanzkurs, von ihrem Hochzeitskleid.
Manchmal schaute sie ihn an, als wäre er ein Besucher.

Manchmal fragte sie: „Wer sind Sie?“
Und dann gab es diese Momente.

Wenn er ihre Hand nahm.
Wenn sie plötzlich ruhig wurde.
Wenn ihr Blick weich wurde.
Wenn sie seinen Ärmel festhielt – als wüsste ihr Körper mehr als ihr Gedächtnis.

Demenz löscht Erinnerungen.
Aber sie löscht nicht die emotionale Spur eines Lebens.

Liebe nach 60 Jahren ist kein Blumenstrauß.
Liebe ist, jeden Tag wiederzukommen.
Auch wenn man nicht mehr erkannt wird.
Auch wenn Gespräche verstummen.
Auch wenn Abschiede schleichend beginnen.
Valentinstag ist kein romantisches Idealbild.

Er ist ein stilles Versprechen:
„Ich bleibe.“

Für alle, die einen Menschen mit Demenz begleiten:
Was Sie tun, ist Liebe in ihrer klarsten Form.

Ehe Demenzberatung WürdeImAlter

Wenn Verhalten sich verändert, liegt die Ursache selten im „Charakter“, sondern in neuropsychologischen Mechanismen: Str...
08/12/2025

Wenn Verhalten sich verändert, liegt die Ursache selten im „Charakter“, sondern in neuropsychologischen Mechanismen: Stress, Reizüberflutung, Orientierungsverlust und eingeschränkte Sprachverarbeitung.

Wer diese Mechanismen erkennt, reagiert nicht reflexhaft – sondern professionell, klar und stabilisierend.

Genau hier setzt gerontopsychologische Einordnung an: Sie schafft Orientierung, entschlüsselt Situationen und entlastet alle Beteiligten.

Mehr Informationen und Terminvereinbarung finden Sie über den Link in der Bio.

Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung.Ein Tag, der uns zwingt, genauer hinzusehen:Wer wird überh...
03/12/2025

Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung.

Ein Tag, der uns zwingt, genauer hinzusehen:
Wer wird überhaupt als „behindert“ wahrgenommen – und wer nicht?

In der Versorgungspraxis erlebe ich täglich:
Demenz ist eine Behinderung. Punkt.

Sie schränkt Orientierung, Kommunikation, Alltagsfähigkeit und Teilhabe ein – unabhängig von Diagnosen, Formularen oder juristischen Definitionen.

Die meisten Belastungen entstehen aber nicht durch die Erkrankung.

Sie entstehen durch ein System, das nicht barrierefrei gedacht ist:
Bürokratische Hürden, fehlende Struktur, zu wenig kultursensible Angebote, kaum Orientierung für Angehörige.

Das ist die eigentliche Behinderung.

Menschen mit Demenz kämpfen nicht gegen ihr Symptomprofil.

Sie kämpfen gegen Rahmenbedingungen, die sie zusätzlich schwächen.

Professionelle Versorgung bedeutet:
Barrieren abbauen – nicht Erwartungen erhöhen.

📩 Beratung, Diagnostik & kultursensible Begleitung: .nrw

Verhaltensänderungen sind kein Zufall und keine „Charaktersache“.Sie entstehen aus psychologischen Mechanismen, die sich...
01/12/2025

Verhaltensänderungen sind kein Zufall und keine „Charaktersache“.
Sie entstehen aus psychologischen Mechanismen, die sich im Verlauf einer Demenz verändern: Reizverarbeitung, Orientierung, Selbstbild, Sprachverarbeitung, Kontrolle.

Wenn wir diese Mechanismen kennen, reagieren wir nicht mehr reflexhaft – sondern professionell, klar und entlastend.

Genau hier setzt gerontopsychologische Beratung an:
Verstehen, einordnen, stabilisieren.

Weitere Informationen & Terminbuchung: www.beratungbeidemenz.de
(Link in der Bio).

Der Mensch bleibt – auch wenn die Symptome lauter werden.In meiner täglichen Arbeit sehe ich, wie schnell Verhalten fehl...
29/11/2025

Der Mensch bleibt – auch wenn die Symptome lauter werden.

In meiner täglichen Arbeit sehe ich, wie schnell Verhalten fehlinterpretiert wird. Nicht, weil Angehörige nicht aufmerksam sind, sondern weil das System ihnen nicht erklärt, was dahintersteht.

Rückzug ist selten Desinteresse. Aggression ist selten Wille. Misstrauen ist selten Charakter.

Es sind Schutzmechanismen.
Reaktionen auf Verlust.
Versuche, Kontrolle zu behalten, wenn Orientierung bricht.

Wer den Menschen sieht, statt nur das Symptom, beruhigt den Alltag – für beide Seiten.

Genau an diesem Punkt setzt gerontopsychologische Beratung an: Klarheit schaffen, Dynamiken einordnen, entlasten, stabilisieren.

Weitere Informationen und Terminbuchung: www.beratungbeidemenz.de
(Link in der Bio).

Viele Angehörige verlieren wertvolle Zeit, weil Wege im Versorgungssystem unnötig kompliziert erscheinen: unterschiedlic...
27/11/2025

Viele Angehörige verlieren wertvolle Zeit, weil Wege im Versorgungssystem unnötig kompliziert erscheinen: unterschiedliche Anlaufstellen, wechselnde Zuständigkeiten, fehlende Rückmeldungen und unklare Anforderungen an Unterlagen.

Dadurch entstehen Verzögerungen – und oft auch Frust.

Klarheit entsteht erst, wenn die Schritte sortiert sind: Erstberatung, Antrag, Nachweise, Termin.

Und genau hier fällt auf, wie viel Tempo entsteht, sobald Befunde, Alltagseinschränkungen und kurze Beobachtungsprotokolle vollständig vorliegen.

Die Unterlagen sind nicht für ‚die Kasse‘ wichtig, sondern für ein realistisches Bild der Situation – damit Entscheidungen nachvollziehbar, begründet und am tatsächlichen Bedarf orientiert getroffen werden.

Auch Fristen und Deadlines sind ein unterschätztes Entlastungsinstrument.

Wer sie einmal sauber notiert und mit Erinnerungen arbeitet, nimmt sich Druck und verhindert vermeidbare Rückfragen oder Ablehnungen.

Ich begleite Angehörige und auch Einrichtungen strukturiert durch diese Prozesse und zeige, wie man komplexe Anforderungen so sortiert, dass sie machbar werden.

Die Terminbuchung findest du im Profil.

Herausforderndes Verhalten entsteht nie aus dem Nichts. Dahinter liegen oft Schmerz, Überforderung, Reizfülle, Angst ode...
21/11/2025

Herausforderndes Verhalten entsteht nie aus dem Nichts. Dahinter liegen oft Schmerz, Überforderung, Reizfülle, Angst oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

In diesen Momenten entscheidet nicht Lautstärke – sondern Führung: ruhige Sprache, ein klarer Satz, langsameres Tempo und ein weicher Blick.

Deeskalation bedeutet, Sicherheit zurückzugeben, ohne Druck zu machen. Das kann man lernen. Und es verändert Situationen – für Angehörige, für Fachkräfte und vor allem für die betroffene Person.

In meinen Beratungen und Schulungen üben wir genau das: konkrete Deeskalations-Skripte, praxisnahe Beispiele und klare Leitlinien für den Alltag.

👉 Mehr dazu im Profil.

Sicherheit zu Hause entsteht selten durch große Umbauten, sondern durch kleine, konsequente Veränderungen. Wenn Stolperf...
19/11/2025

Sicherheit zu Hause entsteht selten durch große Umbauten, sondern durch kleine, konsequente Veränderungen.

Wenn Stolperfallen verschwinden, Kontraste gesetzt werden und in der Küche Routinen greifen, wird der Alltag berechenbarer – für Betroffene und Angehörige gleichermaßen.

Wichtig ist, nicht alles auf einmal zu verändern, sondern Schritt für Schritt. Viele Familien unterschätzen, wie sehr klare Abläufe und sichtbare Orientierungshilfen den Umgang mit Unsicherheiten erleichtern können.

Wenn du Unterstützung bei der strukturierten Wohnraumanalyse brauchst, findest du im Profil weitere Informationen.

Nicht-medikamentöse Therapie wirkt im Alltag – nicht im Ausnahmezustand. Entscheidend sind kurze, bedeutsame Aufgaben, g...
19/11/2025

Nicht-medikamentöse Therapie wirkt im Alltag – nicht im Ausnahmezustand.

Entscheidend sind kurze, bedeutsame Aufgaben, gezielte Sinnesreize und eine Kommunikation, die Orientierung gibt.

Viele Familien unterschätzen, wie viel Struktur solche kleinen Schritte schaffen können, wenn sie immer wieder im gleichen Rahmen stattfinden.

Wichtig ist nicht, möglichst viel zu „aktivieren“, sondern das Richtige – in einem Tempo, das die Person nicht überfordert. Alltagstherapie ist wirksam, wenn sie realistisch bleibt und an den Verlauf angepasst wird.

Ich arbeite in meinen Beratungsformaten genau an dieser Schnittstelle: verständlich erklären, einordnen und zeigen, wie Alltags-Therapie für Angehörige und Betroffene umsetzbar wird – ohne Druck, aber mit klaren Leitlinien.

Meine neue Website ist online.Sie finden dort alle Informationen zu meinen Leistungen – von gerontopsychologischer Diagn...
16/11/2025

Meine neue Website ist online.

Sie finden dort alle Informationen zu meinen Leistungen – von gerontopsychologischer Diagnostik und Gedächtnis-Sprechstunden bis hin zu kultursensibler Demenzberatung und Unterstützung für pflegende Angehörige.

Transparente Abläufe, klare Strukturen und direkte Buchungsmöglichkeiten sollen den Zugang zu qualifizierter Beratung erleichtern.

Ich freue mich über Ihren Besuch:
www.beratungbeidemenz.de

(Link in der Bio)

Adresse

Im Zollhafen 18
Cologne
50678

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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