09/03/2026
Kennst Du die Koshas? Gemeint sind nicht die Klang-Koshis, mit denen ich Dich immer anfangs der Endentspannung beklinge, sondern Körperhüllen.
Wie – mehrere? Du kennst vielleicht den Ausdruck „das geht mir unter die Haut“ – es gibt Dinge und Empfindungen, die sich tiefer in uns abspielen als in unserer äußeren, körperlichen Schicht.
Die Koshas (Hüllen) sind die 5 Schichten unseres Körpers, wie sie die Yoga-Philosophie unterscheidet. Sie umhüllen unseren inneren Kern, unsere Seele, und reichen von groben (physischen) bis zu ganz feinen Schichten.
Der Körper wird also nicht nur in seiner physischen Existenz gesehen, sondern auch in seinen energetischen und unsichtbaren Ebenen. Alle Schichten habe eine eigene Funktion für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Hier können Störungen auftreten.
Die Koshas sind die äußeren Schichten rund um deine wahre Essenz. Das Kosha Modell hilft uns, die verschiedenen Anteile unserer Existenz zu sehen und zu erkennen, wo wir mehr Balance finden können. Zudem sind sie eine gute Erinnerung, was wir eigentlich NICHT SIND. Denn all diese Schichten sind nur äußerlich. Sie sind der Körper, der unsere wahre Essenz trägt: unsere “Seele” oder Anteil am Unendlichen.
1. Hülle: Annamaya Kosha | Physischer Körper/Kausalkörper.
Unser fester, anpassbarer Körper, die sogenannte Nahrungshülle, die aus den Elementen geformt wird. Seine Funktion ist es, uns eine Gestalt für unsere Existenz zu bieten. Wenn Annamaya Kosha in Balance ist, sind wir bei bester physischer Gesundheit. Bei gestörtem Annamaya Kosha laufen die Körperfunktionen nicht mehr reibungslos ab und es können physische Krankheiten entstehen.
So kannst du die Annamaya Kosha stärken: Durch Asana-Übungen (Körper-Übungen im Yoga), gesunde Ernährung und ausreichend Erholung.