11/12/2025
Nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet
Unsere Kollegin Gabi Pleyer hat fast ein ganzes Leben mit der „KD“ verbracht – am 20. November haben wir sie – auch im Beisein vieler ehemaliger Weggefährten - in den Ruhestand verabschiedet. Riesen Dank und einen Blumengruß gab es von Vorstand Christian Uloth. In seiner Ansprache bezog er sich auf den „Werdegang“ von Frau Pleyer:
1978 im zarten Alter von 17 Jahren begann sie mit einem 1-Jahres-Praktikum. Darauf angesprochen wurde sie von Pfarrer Karl-Ernst Platt, der meinte, man könne sie gut gebrauchen, ob sie das nicht machen wolle (wie gut, dass er gefragt hat!).
Und so begann sie ihr Praktikum! Zunächst im Kloster Altenberg auf Station und in der Küche.
Dann eine Zeitlang bei Familie Lohse morgens im Haus Ostpreußen („Kindermädchen“) und nachmittags dann im Haus Königsberg auf „der 300“.
Am 1.10.1979 dann Beginn der damals noch 2jährigen Ausbildung Altenpflegerin, diese im ersten Jahr kombiniert Schule/Pflegestation, im 2. Jahr – also 1980 - Anerkennungsjahr in der Pflege und erfolgreicher Examensabschluss. Als Altenpflegerin arbeitete sie dann bis 1986 im Haus Königsberg auf der 400.
Von 1986 bis 1989 arbeitete sie im Haus Berlin auf der Station 1 (Pflegestation). Dann kam im Herbst 89 die PDL Barbara Ewert auf sie zu und fragte sie, ob sie die Tagespflege übernehmen wolle – sie müsse sich aber in 3 Tagen entscheiden. Das tat sie: im Herbst 1989 wurde Frau Pleyer Tagespflegeleitung im Haus Renata – damals noch mit 8 Plätzen.
Tagespflege 1989 – das war anders als heute. Es gab noch keine Leistungen einer Pflegeversicherung dafür, alles waren „Selbstzahler“. Und Frau Pleyer hatte „Nebenaufgaben“ – solche, die so gar nichts mit Tagespflege oder Altenpflege zu tun hatten:
Das Schwimmbad und die Sauna wurden mit im Betrieb aufrechterhalten, ihre Dienste gingen von frühmorgens bis abends 19.00 Uhr. Sie besuchte sogar einen Kurs „Schwimmbadtechnik“. Diese Nebenaufgabe endete erst, als das Schwimmbad outgesourct und ein vermietetes Therapiebad wurde.
Auch das Belegungsmanagement des Gymnastikraumes (viele Jahre mit Nutzung durch externe Gruppen) oblag ihr so lange, wie dann mit dem Wegfall vom Café Treffpunkt und dem Umzug der Verteilerküche ins Haus Berlin der Gymnastikraum geteilt wurde, um ihn zukünftig auch als Speisesaal nutzen zu können.
Was sie nun in die Hände ihrer Nachfolgerin gibt ist eine hervorragend geführte Tagespflege mit 14 Plätzen, bestem Ruf und TOP-Qualität: 2 Jahre hintereinander wurde durch den MDK die
Note 1 „mit Sternchen“ vergeben!