18/12/2025
Was passiert bei einer Hüftkopfnekrose?
Bei einer Hüftkopfnekrose handelt es sich um das Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf, also dem oberen Teil des Oberschenkelknochens, der mit der Hüftpfanne artikuliert. Ursache dafür ist in der Regel eine Durchblutungsstörung: Der Knochen wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. In der Folge sterben die betroffenen Knochenzellen langsam ab, was dazu führt, dass der Hüftkopf seine Stabilität verliert und im Verlauf einsinken oder sich verformen kann.
Durch diese Veränderungen kommt es zu für Patienten zu Symptomen wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen und führt im fortgeschrittenen Stadium zum Gelenkverschleiß (Arthrose).
Was sind die Ursachen?
Die Hüftkopfnekrose entsteht durch eine gestörte Durchblutung des Hüftkopfs. Häufig lässt sich kein einzelner Auslöser eindeutig feststellen, dennoch gibt es bekannte Risikofaktoren. Zu den häufigsten zählen langjährige Einnahme von Kortisonpräparaten, übermäßiger Alkoholkonsum und bestimmte Stoffwechsel- oder Gefäßerkrankungen, die die Blutzirkulation beeinträchtigen. Auch Verletzungen im Bereich der Hüfte, etwa ein Oberschenkelhalsbruch oder eine Hüftluxation, können die Blutversorgung unterbrechen und so eine Nekrose auslösen. In seltenen Fällen tritt die Erkrankung nach einer Strahlen- oder Chemotherapie auf oder ohne erkennbare Ursache (idiopathische Hüftkopfnekrose). Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen, meist im mittleren Lebensalter.
Mögliche Symptome
Schmerzen in der Hüfte, oft ausstrahlend in Leiste, Gesäß oder Oberschenkel
Belastungsschmerzen, später auch Ruheschmerzen
Steifheitsgefühl in der Hüfte
Eingeschränkte Beweglichkeit, besonders beim Drehen oder Abspreizen des Beins
Hinken oder Schonhinken beim Gehen
Im fortgeschrittenen Stadium: Zunehmende Gelenkdeformation und Arthrosezeichen
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