30/04/2026
Vitamin D übernimmt weit mehr als nur eine Rolle im Knochenstoffwechsel. Es ist zentral an immunologischen Prozessen, der Integrität der Darmschleimhaut sowie an der Regulation von Entzündungen beteiligt.
Gerade bei Patientinnen mit chronischen Darmbeschwerden oder Endometriose zeigt sich in der Praxis häufig ein suboptimaler Vitamin-D-Status. Dieser kann durch reduzierte Resorption, entzündliche Aktivität, Lebensstilfaktoren oder medikamentöse Einflüsse begünstigt werden.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Vitamin D immunmodulatorisch wirkt und somit auch bei entzündungsassoziierten Erkrankungen wie Endometriose eine unterstützende Rolle spielen kann – jedoch stets als Bestandteil eines individuellen, ganzheitlichen Therapiekonzepts.
Wichtig: Eine gezielte Diagnostik und differenzierte Betrachtung sind entscheidend, bevor eine Supplementierung erfolgt.
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