28/05/2026
Tiergestützte Therapie wirkt – und zwar auf vielen Ebenen!
Würfeln, durch Ringe springen, Sitz, Platz, Pfötchen geben, Leckerchen aufspüren, High Five – all dies sind Aktivitäten, die Vlad, der Mini-Yorkshire Terrier aus der Tiergestützten Therapie im Haus Sonnenhang in Steimel, gemeinsam mit den Patienten einstudiert. Dabei geht es nicht nur um Spaß, sondern um eine Vielzahl an positiven Wirkungsweisen, die die Tiergestützte Therapie nachweislich mit sich bringt: Freisetzung von Oxytocin, Verminderung von Stresshormonen, Stimulation des Belohnungszentrums, Reduzierte Herzfrequenz und Blutdruck, Verbesserte soziale Fähigkeiten, Stimulation von Bewegung und Aktivität und Ablenkung und Entspannung.
Vlad ist klein, manchmal etwas hibbelig, schnell und wendig. Wer denkt, dass die Umsetzung der Übungen ausschließlich schnelllebig und ohne Umwege erfolgsversprechend ist, der täuscht sich. Auch Rückschritte, Geduld und das Erarbeiten gemeinsamer Lösungswege gehört mit zu einer Einheit im Gruppensetting der Tiergestützten Therapie.
A. Zank-Herrmann ist Vlads Frauchen, leitet die Einheiten mit Vlad und ist Physiotherapeutin der MEDIAN Klinik Wied. Über die Arbeit mit Vlad berichtet sie: „Mein Therapiehund Vlad ist etwas ganz Besonderes. Er liebt „seine" Menschen auf eine ehrliche Weise, die man sofort spürt, sobald man ihm begegnet. Mit seinem freundlichen Wesen schafft er es, Vertrauen aufzubauen und selbst zurückhaltende Patienten aus der Reserve zu locken. Er ist immer mit Feuereifer dabei. Für ihn gibt es nichts Größeres, als aktiv mit den Patienten zu arbeiten und ein Teil ihres Fortschritts zu sein. Seine Präsenz wirkt oft wie ein Türöffner: Er bringt Leichtigkeit in herausfordernde Momente, schenkt Freude und schafft eine Atmosphäre, in der sich Menschen wohl und angenommen fühlen. Vlad arbeitet nicht einfach - er lebt seine Aufgabe mit Herz.“