27/02/2026
😰 Chronischer Stress gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Depressionen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn gesunde Bewältigungsstrategien und soziale Unterstützung fehlen. Wenn wir chronisch gestresst sind, fühlen wir uns schneller emotional erschöpft und hilflos. Dadurch nimmt unser Gefühl der Selbstwirksamkeit ab, das entscheidend für Resilienz ist.
🌧️ Depressionen wiederum erhöhen unsere Stressanfälligkeit. So entsteht ein Teufelskreis, der Betroffenen schwer zu durchbrechen scheint. Doch es ist möglich. Wie? Indem der Fokus nicht auf die Symptome, sondern auf die Stressoren gelegt wird. Auf das, was wir selbst verändern können. Diese Fragen sind der erste Schritt:
1. Stressoren identifizieren: Was fällt dir ein, wenn du an Stress in deinem Alltag denkst? Was raubt dir Energie?
2. Bewältigungsstrategien identifizieren: Was tust du über den Tag hinweg, um das Gleichgewicht wiederzufinden, um den gefühlten Stress zu kompensieren und dich wieder aufzubauen?
3. Bewältigungsstrategien einschätzen: Bewerte jede dieser Strategien (mit Schulnote oder von 0–3) hinsichtlich ihrer nachhaltigen Effektivität, um dein Gleichgewicht tatsächlich wiederherzustellen.
4. Vergangenheit reflektieren: Welche negativen Erfahrungen erschweren deinen Umgang mit dem Hier und Jetzt? Wie kannst du korrigierende Erfahrungen machen?