Blickpunkt WUNDwelt

Blickpunkt WUNDwelt Chronische Wunden versorgen – WUNDwelt liefert Dir das Knowhow für ein kompetentes Wundmanagement. V. (ICW e. V.
• Wundnetz Berlin Brandenburg e.

Mit der Zeitschrift WUNDmanagement und dem Newsletter WUND_letter bieten wir Expertenwissen rund um das Thema chronische Wunden. Angesprochen sind alle, die in der Wundversorgung tätig und/oder interessiert sind, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Die interprofessionelle und intersektorale Vernetzung ist uns ein wichtiges Anliegen. Ein besonderes Anliegen ist für uns die Stärkung der konstruktiven Zusammenarbeit bei der Behandlung sowie das Aufzeigen pragmatischer Ansätze zu standardisierten Maßnahmen in der Wundversorgung durch den Dialog zwischen allen Beteiligten. Mit unserer Fachzeitschrift WUNDmanagement und dem WUNDletter praktizieren wir dies bereits seit vielen Jahren. Unsere Zeitschrift WUNDmanagement ist das offizielle Mitteilungsorgan folgender Gesellschaften ist:
• Initiative Chronische Wunden e. V.)
• Österreichische Gesellschaft für Wundbehandlung (AWA) –
• Schweizerische Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW)
• Wundzentrum Hamburg e. V.
• Wundnetz Kiel e. V.
• Wundnetz Rheinland-Pfalz e. V. –
• Deutscher Wundrat e. V.
• Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Wundheilungsorganisation (Wund-D.A.CH).

🎲 18,3 Prozent der Deutschen spielen LOTTO 6 aus 49 – und vermutlich träumt jede:r davon, den Jackpot zu knacken und nie...
04/04/2026

🎲 18,3 Prozent der Deutschen spielen LOTTO 6 aus 49 – und vermutlich träumt jede:r davon, den Jackpot zu knacken und nie wieder arbeiten zu müssen. Du auch?

💰 Mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mal beim Ausfüllen des Lottoscheins davon geträumt, am nächsten Tag zu kündigen? Der Traum vom großen Gewinn, von finanzieller Freiheit und einem Leben ohne Schichtdienst und stressige Arbeit – das kennen wir doch alle!

📊 Die Fakten aus dem Glücksspiel-Survey 2025, Anteil der spielenden Deutschen:
– LOTTO 6 aus 49: 18,3 %
– Eurojackpot: 13,8 %
– Rubbellose: 8,4 %
– Aktion Mensch: 7,1 %

❓ Jetzt mal Hand aufs Herz: Spielst du Lotto? Und ab welcher Summe würdest du deinen Job im Wundmanagement an den Nagel hängen? 100.000 Euro? 1 Million? Oder würdest du trotz Jackpot weiterarbeiten, weil dir die Arbeit mit Patient:innen am Herzen liegt? 💬 Verrate es uns in den Kommentaren!

⚠️ Aber Vorsicht: So harmlos LOTTO im Vergleich zu Sportwetten oder Geldspielautomaten auch erscheinen mag – jegliches Glücksspiel kann zu Suchtverhalten führen.

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Die Ausgabe 2 von WUNDmanagement mit Schwerpunkt „Wundversorgung bei Menschen mit dunkler Haut" ist da. ·      Die Beitr...
02/04/2026

Die Ausgabe 2 von WUNDmanagement mit Schwerpunkt „Wundversorgung bei Menschen mit dunkler Haut" ist da.
· Die Beiträge beleuchten unter anderem, welche besonderen Herausforderungen sich in der Versorgung ergeben und welche Bedeutung differenzierte Beobachtung, fachliche Kompetenz und kultursensible Kommunikation haben.
· Ergänzt wird der Themenschwerpunkt durch praxisnahe Fallbeispiele, aktuelle Erkenntnisse zu bakteriellen Resistenzen, diagnostische Fragestellungen bei Dekubitalulzera sowie einen eindrücklichen Fallbericht aus der klinischen Praxis.
👉 Weitere Informationen und Bestellung der Ausgabe: https://shop.mhp-verlag.de/zeitschriften/wundmanagement/einzelne-ausgaben/569/wundmanagement-02/2026

🩹 Der neue WUND_letter ist da – und diese Ausgabe hat es in sich!Wusstest du, dass zwei verschiedene CGM-Geräte bei ders...
01/04/2026

🩹 Der neue WUND_letter ist da – und diese Ausgabe hat es in sich!

Wusstest du, dass zwei verschiedene CGM-Geräte bei derselben Person klinisch bedeutsam unterschiedliche Glukosewerte anzeigen können – ohne dass sich der Stoffwechsel tatsächlich verändert hat? Eine aktuelle Studie in Diabetes Care macht das deutlich. Für die Wundversorgung bei Diabetespatienten ist das alles andere als eine akademische Fußnote.

Außerdem in der aktuellen Ausgabe:

🥗 Mangelernährung im Alter erkennen – Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie hat neue Patientenflyer zu Mangelernährung und Proteinversorgung veröffentlicht – praxisnah und kostenlos weiterzugeben.

👟 Smarte Einlegesohle gegen das Diabetische Fußsyndrom – Fünf Sensoren, Echtzeit-Druckmessung, Bluetooth-Übertragung: Ein Prototyp, der Fehlbelastungen erkennt, bevor Wunden entstehen.

🚀 Wundversorgung aus dem Weltraum – Das Projekt StellarHeal hat ein zellbasiertes Wundmaterial entwickelt, das ursprünglich für den Weltraumeinsatz gedacht war – und das bei chronischen Wunden echtes Potenzial haben könnte.

🔬 Erreger in 3 Stunden identifizieren – Eine neue Streulichtmethode des Fraunhofer IOF könnte die Diagnostik bei infizierten Wunden deutlich beschleunigen und den gezielten Antibiotikaeinsatz verbessern.

All das – kostenlos, direkt ins Postfach. Melde dich jetzt für den WUND_letter an:
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🌟 Was macht uns im Wundmanagement wirklich glücklich? Neue Studie zeigt: Gesundheit steht an dritter Stelle!📊 Laut dem a...
25/03/2026

🌟 Was macht uns im Wundmanagement wirklich glücklich? Neue Studie zeigt: Gesundheit steht an dritter Stelle!

📊 Laut dem aktuellen Ipsos Happiness Report 2026 geben 27 Prozent der Befragten in Deutschland an, dass körperliche Gesundheit und Wohlbefinden stark zum eigenen Glück beitragen. Weltweit liegt die psychische Gesundheit sogar noch höher im Ranking.

💡 Für uns in der Wundversorgung eine wichtige Erkenntnis:
– Chronische Wunden beeinträchtigen massiv die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden
– Erfolgreiche Wundheilung bedeutet nicht nur medizinischen Erfolg, sondern trägt direkt zur Lebensqualität bei
– Ganzheitliche Behandlung muss auch die psychische Komponente berücksichtigen

🩹 Was unsere Arbeit wertvoll macht:
– Wir helfen Patient:innen, ein zentrales Element ihres Glücks zurückzugewinnen
– Schmerzreduktion und Heilungsfortschritte verbessern das Wohlbefinden direkt
– Unsere Expertise trägt zur Lebensqualität der Patient:innen bei

❓ Wie erlebst du das in deinem Arbeitsalltag? Welche Rolle spielt das Thema Lebensqualität in deiner Wundversorgung?

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📊 Macht mit bei der Umfrage „Pflege, wie geht es dir?" – Eure Stimme zählt!🎯 Schwerpunkt 2026: Führung in der PflegeWie ...
18/03/2026

📊 Macht mit bei der Umfrage „Pflege, wie geht es dir?" – Eure Stimme zählt!

🎯 Schwerpunkt 2026: Führung in der Pflege
Wie erlebt ihr Führung im Alltag? Was braucht es, damit Führung wirklich unterstützend und zukunftsfähig ist? Teilt eure Erfahrungen!

✅ Wer kann mitmachen?
– Alle professionell Pflegenden
– Auszubildende
– Pflegemanager:innen (mit eigenem Teil zum Pflegebudget im Krankenhaus)
– Unternehmer:innen
– Internationale Kolleg:innen im Anerkennungsverfahren

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🫵 Macht jetzt bei unserer Umfrage mit!
Wir fragen „Pflege, wie geht es dir?“ und holen damit ein aktuelles Stimmungsbild aus der Praxis ein. Eure Erfahrungen zählen.

📌 Fokus 2026: Führung in der Pflege
Wie erlebt ihr Führung im Alltag? Was braucht es, damit Führung wirklich unterstützend und zukunftsfähig ist?
👉 Teilnehmen: https://de.surveymonkey.com/r/Pflege-wie-geht-es-dir-2026

Zusätzlich gibt es einen eigenen Teil zum Pflegebudget speziell für Pflegemanager:innen im Krankenhaus.
Mitmachen können, natürlich anonym, alle professionell Pflegenden, auch Auszubildende, Unternehmer:innen und internationale Kolleg:innen im Anerkennungsverfahren. Die Ergebnisse veröffentlichen wir im Mai zum Internationalen Tag der Pflegenden.

🩹 Der neue WUND_letter ist da!Multiresistente Erreger, Versorgungsengpässe, Dekubitus-Innovation und ein Kongress mit üb...
18/03/2026

🩹 Der neue WUND_letter ist da!

Multiresistente Erreger, Versorgungsengpässe, Dekubitus-Innovation und ein Kongress mit über 2.000 Fachleuten: Diese Ausgabe liefert dir das volle Programm.

Was dich erwartet:

🦠 Neue S3-Leitlinie zu Reserveantibiotika – Carbapenem-resistente Enterobakterien, schwer zu behandelnde Pseudomonas aeruginosa, MRSA, VRE: Chronische Wunden sind häufig mit genau diesen Problemkeimen besiedelt. Die neue S3-Leitlinie der DGHM gibt endlich evidenzbasierte Empfehlungen für den gezielten Einsatz von Reserveantibiotika.

🏥 Hausarztmangel trifft Wundpatienten – Bis 2040 könnten rechnerisch 1.300 Hausärztinnen und Hausärzte fehlen. Für Menschen mit chronischen Wunden, die auf regelmäßige Kontrollen und interdisziplinäre Koordination angewiesen sind, ist das alles andere als eine abstrakte Zahl. Was jetzt geplant werden muss – wir haben's zusammengefasst.

🛏️ Hilfsmittelverzeichnis wird moderner – Elektromotorisch angetriebene Anti-Dekubitus-Liegesysteme mit umlaufenden Rollensystemen sind jetzt Teil des GKV-Hilfsmittelverzeichnisses. Das ist ein echter Fortschritt in der Dekubitusprophylaxe.

🎤 8. Nürnberger Wundkongress – Über 2.000 Fachkräfte, heiße Diskussionen zu Mangelernährung, Klimawandel und Wundinfektionen – und die große Frage: Wie bringen wir Evidenz und Versorgungsrealität endlich wirklich zusammen?

Alle Themen findest du im aktuellen Newsletter 👉 Jetzt kostenlos für den WUND_letter anmelden – geballtes Fachwissen von Wundexpertinnen und -experten, direkt zu dir:

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🍽️ Wichtig für Wundmanager: Ernährung ist ein elementarer Teil der Therapie chronischer Wunden❗ Neben der lokalen Wundve...
13/03/2026

🍽️ Wichtig für Wundmanager: Ernährung ist ein elementarer Teil der Therapie chronischer Wunden

❗ Neben der lokalen Wundversorgung spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle für die Wundheilung. Patient:innen mit chronischen Wunden sind besonders gefährdet, eine Mangelernährung zu entwickeln – gleichzeitig ist Mangelernährung häufig Grund für Wundheilungsstörungen.

🔍 Essentielle Nährstoffe für die Wundheilung:
• Ausreichender Energiegehalt (35-40 kcal pro kg Körpergewicht)
• Individuell angepasste Proteinzufuhr
• Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen
• Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

⚠️ Folgen von Mangelernährung auf die Wundheilung:
• Verlangsamte Neubildung von Blutgefäßen
• Verminderte Kollagensynthese
• Verlängerte Entzündungsphase
• Verringerte Phagozytenfunktion
• Reduzierte mechanische Belastbarkeit des Narbengewebes

📋 Kriterien für Mangelernährung (nach DGEM):
• Unbeabsichtigter Gewichtsverlust (> 5% in 3 Monaten oder > 10% in 6 Monaten) oder
• BMI < 20 kg/m²

💡 Für die Praxis bedeutet das:
• Ernährungsscreening zu Beginn jeder Therapie durchführen
• Frühzeitig eiweißreiche Ernährung einleiten
• Supplementierung von Mikronährstoffen bei Bedarf
• Regelmäßiges Monitoring des Ernährungszustands

➡️ Die S3-Leitlinie "Klinische Ernährung in der Chirurgie" empfiehlt bei Wundheilungsstörungen und chronischen Wunden eine frühzeitige eiweißreiche Ernährung mit Supplementierung von Mikronährstoffen.

📣Du willst noch mehr wissen? Hier geht´s zum WUND Webinar "Ernährung in der Wundversorgung", was die Rolle von Ballaststoffen und Eiweißen bei der Wundtherapie unter die Lupe nimmt: https://shop.mhp-verlag.de/zeitschriften/wundmanagement/einzelne-ausgaben/559/ernaehrung-in-der-wundtherapie-eiweiss-ballaststoffe-als-schluessel-zur-heilung.-aufzeichnung.-wund?c=196

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🚨 Nationale Wundstrategie gefordert: BVMed legt umfassenden Entwurf vor❗ Die Zahlen sind alarmierend: Über eine Million ...
11/03/2026

🚨 Nationale Wundstrategie gefordert: BVMed legt umfassenden Entwurf vor

❗ Die Zahlen sind alarmierend: Über eine Million Menschen in Deutschland leiden an chronischen Wunden – viele davon werden unzureichend versorgt. Der DAK-Versorgungsreport 2024 zeigt: Bis zur sachgerechten Diagnose vergehen oft bis zu drei Jahre. Bei über 70% der Versicherten fehlen ambulante Pflegedienste vor Ort, nur 9% werden von spezialisierten Leistungserbringern betreut.

📊 Die Folgen sind dramatisch:
• 85% aller Amputationen erfolgen bereits im ersten Behandlungsjahr
• Median der Behandlungsdauer: 130 Tage
• Über ein Drittel der Patient:innen wird noch nach 180 Tagen behandelt
• Auf 11% der stationär Behandelten entfällt die Hälfte der Gesamtkosten

🎯 Der BVMed fordert von der neuen Bundesregierung eine "Nationale Wundstrategie" mit 11 konkreten Handlungsfeldern:

✅ Kernforderungen:
• Entwicklung eines ganzheitlichen Leitbilds für die Wundversorgung
• Aufbau regionaler und überregionaler Wundnetzwerke
• Standardisierte digitale Wunddokumentation über die Telematikinfrastruktur
• Einbindung aller qualifizierten Fachpersonen in die Versorgung
• Befreiung von Regressprüfungen bei leitliniengerechter Behandlung
• Etablierung eines bundesweiten Wundregisters
• Ausbau von Prävention und Früherkennung

💡 Ziel: Strukturierte, leitliniengerechte Versorgung, die alle Beteiligten einbindet und chronische Wunden binnen 90 Tagen schließen könnte – statt aktuell über 130 Tage.

➡️ Zum vollständigen Entwurf: https://www.bvmed.de/themen/wundversorgung/entwurf-einer-nationalen-wundstrategie-fuer-eine-bessere-versorgung-von-wundpatient-innen-in-deutschland

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Chronische und schwer heilende Wunden bedeuten für viele Betroffene anhaltende Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und eine deutlich reduzierte Lebensqualität. Dabei ist ihre Versorgung in Deutschland oft unzureichend bis mangelhaft.

Wie sich die Wundversorgung verbessern lässt, stand im Mittelpunkt des 11. BVMed-Wunddialogs in Berlin. Dort diskutierten Expert:innen aus Medizin, Pflege, Versorgungsforschung, Krankenkassen, Industrie und Patient:innenorganisationen über konkrete Lösungsansätze.

Im Fokus standen unter anderem:

🩺 Interdisziplinäre Versorgung stärken
Chronische und schwer heilende Wunden erfordern spezialisierte Expertise und eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen, Pflege und spezialisierten Leistungserbringern.

📊 Versorgungsrealität stärker berücksichtigen
Bei der Bewertung von Wundversorgungsprodukten müssen neben randomisierten Studien auch klinische Erfahrung und Versorgungsdaten berücksichtigt werden.

💻 Digitalisierung gezielt nutzen
Digitale Wunddokumentation, Telekonsile oder sensorbasierte Lösungen können helfen, Wunden früher zu erkennen, Therapien besser zu steuern und Amputationen zu vermeiden.

Klar ist: Chronische und schwer heilende Wunden brauchen eine moderne, strukturierte Versorgung. Eine wichtige Grundlage für Verbesserungen ist die von uns entwickelte Nationale Wundstrategie, die unter anderem auf bessere Versorgungsstrukturen, digitale Dokumentation und einen sicheren Zugang zu qualitätsgesicherten Wundprodukten abzielt.

📰 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm1626
ℹ️ Mehr zum Thema: bvmed.de/wundversorgung

🏥 Alarmierende Zahlen: Adipositas auf dem Vormarsch – besonders in den USA!❗ Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags zeigen ...
09/03/2026

🏥 Alarmierende Zahlen: Adipositas auf dem Vormarsch – besonders in den USA!

❗ Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags zeigen aktuelle OECD-Daten: Starkes Übergewicht (BMI ≥ 30) ist in vielen Ländern ein wachsendes Gesundheitsproblem. In den USA sind mittlerweile 34,5% der Bevölkerung adipös – ein deutlicher Anstieg seit 2013.

📊 Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
• USA: Anstieg von 28,8% (2013) auf 34,5% (2023)
• UK: von 20,1% auf 29,0%
• Deutschland: von 15,7% auf 16,7% – unter dem OECD-Durchschnitt
• Südkorea: niedrigste Rate mit 5,2%

🩺 Für die Wundversorgung besonders relevant:
– Adipositas erhöht das Risiko für chronische Wunden deutlich
– Typ-2-Diabetes (häufige Folge von Adipositas) ist Hauptursache für diabetische Fußulzera
– Erschwerte Wundheilung durch Durchblutungsstörungen
– Höheres Risiko für Dekubitus und venöse Ulzera
– Komplexere Wundbehandlung bei adipösen Patient:innen

💡 Was bedeutet das für deinen Arbeitsalltag?
– Steigende Zahl von Patient:innen mit adipositas-bedingten Wunden
– Anpassung der Lagerungstechniken und Hilfsmittel erforderlich
– Besondere Herausforderungen bei der Wundinspektion
– Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ernährungsberatung wichtig

➡ Zur vollständigen OECD-Studie: https://www.oecd.org/en/publications/health-at-a-glance-2025_8f9e3f98-en.html

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🔬 Wichtig für alle in der Wundversorgung: Wenn Studien die Praxis nicht erreichen❗ Ein zentrales Problem der modernen Wu...
05/03/2026

🔬 Wichtig für alle in der Wundversorgung: Wenn Studien die Praxis nicht erreichen

❗ Ein zentrales Problem der modernen Wundversorgung: die Kluft zwischen wissenschaftlicher Evidenz und dem Klinikalltag. Beim Nürnberger Wundkongress 2025 diskutierte der Deutsche Wundrat e.V., warum hochwertige Studien oft nicht auf die Mehrheit der realen Patientinnen und Patienten anwendbar sind.

🔍 Die Herausforderungen:

⚖️ Eingeschränkte Übertragbarkeit von RCTs: Enge Ein- und Ausschlusskriterien sorgen für „saubere" Ergebnisse – aber Patientinnen und Patienten mit Infektionen, Dialysepflicht oder komplexen Wunden werden systematisch ausgeschlossen. Der hochselektierte Studienpatient entspricht schlicht nicht dem multimorbiden Alltag.

🙅‍♀️Regulatorische Hürden: Der G-BA orientiert Zulassungen ausschließlich an Studien-Einschlusskriterien. Ein Beispiel ist die methodisch exzellente EXPLORER-Studie – ihre Zulassung ist jedoch so eng gefasst, dass die Evidenz für komplexe Krankheitssituationen formal nicht nutzbar ist. Die Folge: Verunsicherung bei Personal, Apotheken und Patientinnen und Patienten.

👩‍🔬Laborforschung vs. Realität: Produkte werden häufig an gesunden Zellkulturen getestet. Das destruktive Milieu chronischer Wunden – bakterielle Toxine, Proteasen, Entzündungsmediatoren – bleibt dabei unberücksichtigt.

💡 Was bedeutet das für die Praxis?
Evidenzbasierte Medizin fußt auf drei Säulen: externe Evidenz, klinische Erfahrung und Patientenpräferenzen. Die aktuelle Regulierung fokussiert sich zu stark auf die erste Säule und schränkt damit die klinische Entscheidungsfreiheit ein. Gefordert werden realitätsnahe Studiendesigns, ein Regulierungsrahmen der klinisches Urteilsvermögen anerkennt sowie stärkere pflegefachliche Kompetenzen.

➡️ Das vollständige Fazit der Diskussion findest du in WUNDmanagement 1/2026: Wie viel Wissenschaft benötigt die Wundversorgung?

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🏥 Jetzt handeln! 11. BVMed-Wunddialog zeigt: Die Versorgung chronischer Wunden in Deutschland muss sich ändern❗ Die Fakt...
05/03/2026

🏥 Jetzt handeln! 11. BVMed-Wunddialog zeigt: Die Versorgung chronischer Wunden in Deutschland muss sich ändern

❗ Die Fakten sind alarmierend: Die Versorgung chronischer Wunden ist oft unzureichend bis mangelhaft. Das führt zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität deiner Patient:innen. Expert:innen diskutierten auf dem 11. BVMed-Wunddialog am 27. Februar 2026 über dringend nötige Lösungen.

🔍 Die zentralen Probleme in der Praxis:
• Spannung zwischen wissenschaftlicher Evidenz und Versorgungsrealität
• Millionen-Kosten für Studien verhindern Marktzugang wirksamer Produkte
• Studiendesigns bilden den klinischen Alltag oft nicht realitätsgetreu ab
• Sektorale Unterschiede in Versorgungsqualität und -dichte

💡 Was bedeutet das für deinen Arbeitsalltag?
• Grundlegende Erkenntnisse kommen nicht in der Praxis an
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird immer wichtiger
• Digitale Tools können Versorgung deutlich verbessern
• Spezialisierte Pflegedienste sollten mehr Kompetenzen erhalten

✅ Die gute Nachricht:
„Es besteht jetzt die Chance, die Strukturen zu verändern", so Torsten Strauß (Essity). Die vom BVMed erarbeitete Nationale Wundstrategie bietet konkrete Lösungsansätze – von standardisierter Wunddokumentation über Zugang zu qualitätsgesicherten Produkten bis zur verbesserten Patient:innenaufklärung.

🎯 Paradigmenwechsel gefordert:
Patient:innen müssen als Co-Therapeuten einbezogen werden. „Wir müssen die Therapien an das Leben anpassen", betont Veronika Ge**er Initiative Chronische Wunden - ICW e.V. Nur so erhöht sich die Therapietreue und damit die Heilungschancen.

➡️ Mehr zur Nationalen Wundstrategie: www.bvmed.de/wundstrategie

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Chronische und schwer heilende Wunden bedeuten für viele Betroffene anhaltende Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und eine deutlich reduzierte Lebensqualität. Dabei ist ihre Versorgung in Deutschland oft unzureichend bis mangelhaft.

Wie sich die Wundversorgung verbessern lässt, stand im Mittelpunkt des 11. BVMed-Wunddialogs in Berlin. Dort diskutierten Expert:innen aus Medizin, Pflege, Versorgungsforschung, Krankenkassen, Industrie und Patient:innenorganisationen über konkrete Lösungsansätze.

Im Fokus standen unter anderem:

🩺 Interdisziplinäre Versorgung stärken
Chronische und schwer heilende Wunden erfordern spezialisierte Expertise und eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen, Pflege und spezialisierten Leistungserbringern.

📊 Versorgungsrealität stärker berücksichtigen
Bei der Bewertung von Wundversorgungsprodukten müssen neben randomisierten Studien auch klinische Erfahrung und Versorgungsdaten berücksichtigt werden.

💻 Digitalisierung gezielt nutzen
Digitale Wunddokumentation, Telekonsile oder sensorbasierte Lösungen können helfen, Wunden früher zu erkennen, Therapien besser zu steuern und Amputationen zu vermeiden.

Klar ist: Chronische und schwer heilende Wunden brauchen eine moderne, strukturierte Versorgung. Eine wichtige Grundlage für Verbesserungen ist die von uns entwickelte Nationale Wundstrategie, die unter anderem auf bessere Versorgungsstrukturen, digitale Dokumentation und einen sicheren Zugang zu qualitätsgesicherten Wundprodukten abzielt.

📰 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm1626
ℹ️ Mehr zum Thema: bvmed.de/wundversorgung

🥗🩹 Der neue WUND_letter ist da – ganzheitlich denken, Wunden besser heilen!Chronische Wunden enden nicht am Wundrand. Si...
04/03/2026

🥗🩹 Der neue WUND_letter ist da – ganzheitlich denken, Wunden besser heilen!

Chronische Wunden enden nicht am Wundrand. Sie betreffen Immunsystem, Stoffwechsel, Bewegung, Ernährung – und oft das ganze Team. Genau darum geht’s in unserer aktuellen Ausgabe:

🚶Lebensstil & Lebenserwartung: Schon 10 Minuten mehr Bewegung täglich können Mortalität und Wundheilung positiv beeinflussen. Mikrozirkulation, Sauerstoffversorgung, Stoffwechsel – kleine Schritte, große Wirkung.

🥗 29. Tag der gesunden Ernährung: Autoimmunerkrankungen im Fokus. Entzündungshemmende Ernährung als Baustein der Wundtherapie – besonders relevant bei Hashimoto, Rheuma, Typ-1-Diabetes & Co.

💪 BAPID III: Neue Kompetenzprofile für Pflegeberufe – Verantwortung statt Pflegesituation als Maßstab. Was bedeutet das für die interprofessionelle Wundversorgung?

📚 KI in der Patientenkommunikation: Vereinfachte medizinische Texte? Ja. Aber nur mit fachlicher Supervision. Denn „Das sagt ChatGPT“ ersetzt keine qualifizierte Aufklärung.

📏 Adipositas-Klassifikation neu gedacht: Präklinisch vs. klinisch – mit klarer Relevanz für Wundrisiko, CVI, pAVK und Diabetes. Früher erkennen, gezielter handeln.

📬 Weiterlesen? Dann melde dich jetzt zum WUND_letter an und bleib fachlich auf dem neuesten Stand der modernen Wundversorgung: 🔗 https://shop.mhp-verlag.de/anmeldung-wund-letter-facebook

Denn gute Wundheilung beginnt nicht nur mit dem richtigen Verband – sondern mit dem richtigen Wissen 😉

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Bahnstraße 8
Wiesbaden
65205

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