05/03/2026
🏥 Jetzt handeln! 11. BVMed-Wunddialog zeigt: Die Versorgung chronischer Wunden in Deutschland muss sich ändern
❗ Die Fakten sind alarmierend: Die Versorgung chronischer Wunden ist oft unzureichend bis mangelhaft. Das führt zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität deiner Patient:innen. Expert:innen diskutierten auf dem 11. BVMed-Wunddialog am 27. Februar 2026 über dringend nötige Lösungen.
🔍 Die zentralen Probleme in der Praxis:
• Spannung zwischen wissenschaftlicher Evidenz und Versorgungsrealität
• Millionen-Kosten für Studien verhindern Marktzugang wirksamer Produkte
• Studiendesigns bilden den klinischen Alltag oft nicht realitätsgetreu ab
• Sektorale Unterschiede in Versorgungsqualität und -dichte
💡 Was bedeutet das für deinen Arbeitsalltag?
• Grundlegende Erkenntnisse kommen nicht in der Praxis an
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird immer wichtiger
• Digitale Tools können Versorgung deutlich verbessern
• Spezialisierte Pflegedienste sollten mehr Kompetenzen erhalten
✅ Die gute Nachricht:
„Es besteht jetzt die Chance, die Strukturen zu verändern", so Torsten Strauß (Essity). Die vom BVMed erarbeitete Nationale Wundstrategie bietet konkrete Lösungsansätze – von standardisierter Wunddokumentation über Zugang zu qualitätsgesicherten Produkten bis zur verbesserten Patient:innenaufklärung.
🎯 Paradigmenwechsel gefordert:
Patient:innen müssen als Co-Therapeuten einbezogen werden. „Wir müssen die Therapien an das Leben anpassen", betont Veronika Ge**er Initiative Chronische Wunden - ICW e.V. Nur so erhöht sich die Therapietreue und damit die Heilungschancen.
➡️ Mehr zur Nationalen Wundstrategie: www.bvmed.de/wundstrategie
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Chronische und schwer heilende Wunden bedeuten für viele Betroffene anhaltende Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und eine deutlich reduzierte Lebensqualität. Dabei ist ihre Versorgung in Deutschland oft unzureichend bis mangelhaft.
Wie sich die Wundversorgung verbessern lässt, stand im Mittelpunkt des 11. BVMed-Wunddialogs in Berlin. Dort diskutierten Expert:innen aus Medizin, Pflege, Versorgungsforschung, Krankenkassen, Industrie und Patient:innenorganisationen über konkrete Lösungsansätze.
Im Fokus standen unter anderem:
🩺 Interdisziplinäre Versorgung stärken
Chronische und schwer heilende Wunden erfordern spezialisierte Expertise und eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen, Pflege und spezialisierten Leistungserbringern.
📊 Versorgungsrealität stärker berücksichtigen
Bei der Bewertung von Wundversorgungsprodukten müssen neben randomisierten Studien auch klinische Erfahrung und Versorgungsdaten berücksichtigt werden.
💻 Digitalisierung gezielt nutzen
Digitale Wunddokumentation, Telekonsile oder sensorbasierte Lösungen können helfen, Wunden früher zu erkennen, Therapien besser zu steuern und Amputationen zu vermeiden.
Klar ist: Chronische und schwer heilende Wunden brauchen eine moderne, strukturierte Versorgung. Eine wichtige Grundlage für Verbesserungen ist die von uns entwickelte Nationale Wundstrategie, die unter anderem auf bessere Versorgungsstrukturen, digitale Dokumentation und einen sicheren Zugang zu qualitätsgesicherten Wundprodukten abzielt.
📰 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm1626
ℹ️ Mehr zum Thema: bvmed.de/wundversorgung