26/05/2026
Wollwachs (Adeps lanae), auch als "Lanolin" bekannt, wird seit der Antike als Heilmittel verwendet. Es wird aus dem Wollvlies von Schafen gewonnen, genauer aus dem Talgdrüsensekret. Dieses Sekret besteht vermutlich aus tausenden Einzelsubstanzen und ist in seiner Zusammensetzung einmalig, die genaue Komposition der Bestandteile variiert jedoch. Es kann synthetisch nicht hergestellt werden.
Wollwachs besitzt sehr gute hautpflegende Eigenschaften, die u.a. auf die Ähnlichkeit von Wollwachs und menschlichem Hautfett zurückzuführen sind. Beispielsweise wirkt es rückfettend, heilend und entzündungshemmend.
Einen ausführlichen Artikel über den "Naturkosmetikrohstoff Wollwachs" hat Sophia Steinmetz zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift FORUM ( #58) beigetragen. Darin gibt sie einen Einblick in Gewinnung und Veredlung sowie die Lieferketten und Haltungsbedingungen von Schafen.
Die Autorin arbeitet in der .gmbh
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