Osteopathie Bewegende Stille

Osteopathie Bewegende Stille Osteopathie für die ganze Familie im Wuppertaler Luisenviertel
- Osteopathie
- Craniosacraltherap

Viele Menschen gehen davon aus, dass sie sich dauerhaft besser fühlen würden, wenn alle Probleme verschwinden. Neurowiss...
24/03/2026

Viele Menschen gehen davon aus, dass sie sich dauerhaft besser fühlen würden, wenn alle Probleme verschwinden. Neurowissenschaftliche Forschung zeigt jedoch, dass das Gehirn sich sehr schnell an Entlastung anpasst. Was zunächst als Erleichterung erlebt wird, wird rasch zum neuen Ausgangsniveau. Gleichzeitig beginnt das Nervensystem, neu zu bewerten, was als Herausforderung gilt. Dadurch können auch kleinere Belastungen stärker in den Fokus rücken.

Das menschliche Gehirn reagiert primär auf Veränderung, nicht auf Stabilität. Wenn äußere Reize konstant bleiben, sinkt die Aktivierung. In der Folge sucht das Gehirn aktiv nach neuen Abweichungen, um Orientierung, Aufmerksamkeit und Engagement aufrechtzuerhalten. Dieses Prinzip wird in der Forschung als prävalenzinduzierte Konzeptveränderung beschrieben. Dabei verschiebt sich die Wahrnehmung von Problemen, wenn schwerwiegende Belastungen seltener werden.

Gleichzeitig ist das Belohnungssystem eng mit Fortschritt und Überwindung verbunden. Neurobiologisch wird Dopamin vor allem dann freigesetzt, wenn Ziele verfolgt und Schwierigkeiten bewältigt werden. Ein Zustand ohne Anforderungen führt daher langfristig nicht automatisch zu mehr Zufriedenheit, sondern kann Motivation und innere Beteiligung reduzieren.

Nachhaltiges Wohlbefinden entsteht weniger durch die vollständige Beseitigung von Problemen, sondern durch sinnvolle Entwicklung im Umgang mit Herausforderungen.

Studien:
Prevalence-induced concept change
Levari et al. (2018)
https://www.science.org/doi/10.1126/science.aap8731

Dopamin und Motivation (Überblick)
Schultz (2015)
https://www.nature.com/articles/nrn3924

16/03/2026

Sanfte Berührung. Tiefe Regulation.

In der Baby-Osteopathie arbeiten wir mit minimalen Impulsen und maximaler Achtsamkeit.
Der Körper des Babys wird nicht „behandelt“, sondern in seiner eigenen Balance unterstützt.

Feine Spannungen dürfen sich lösen.
Das Nervensystem findet zurück in Ruhe.
Atmung, Verdauung und Schlaf können sich harmonisieren.

Osteopathie bedeutet zuhören. Mit den Händen.
Still. Präzise. Bewegend.

Vatan
Osteopathie Bewegende Stille

Viele Eltern kommen zu mir, weil ihr Baby ständig weint und ihnen gesagt wurde, es habe „Koliken“.Und fast immer höre ic...
08/03/2026

Viele Eltern kommen zu mir, weil ihr Baby ständig weint und ihnen gesagt wurde, es habe „Koliken“.

Und fast immer höre ich dieselbe Geschichte.

Man vermutet den Magen.
Blähungen.
Reflux.
Unverträglichkeiten.

Aber in vielen Fällen reagiert das Baby gar nicht auf etwas im Bauch.

Es reagiert auf Spannung im Körper.

Während der Geburt wirken enorme Kräfte auf den kleinen Körper.
Der Kopf muss durch den Geburtskanal passen. Dabei werden Schädel, Nacken und Wirbelsäule stark komprimiert. Die Knochen eines Babys sind genau dafür gemacht: Sie können sich überlappen und zusammendrücken, damit die Geburt möglich wird.

Normalerweise löst sich diese Kompression nach der Geburt von selbst.

Manchmal bleibt jedoch ein Teil dieser Spannung bestehen.

Wenn das passiert, kann das Nervensystem unter Druck geraten, besonders in Bereichen rund um Schädelbasis, Nacken und Kiefer, wo wichtige Nerven verlaufen, unter anderem der Vagusnerv. Dieser Nerv ist maßgeblich daran beteiligt, wie der Körper Verdauung, Atmung, Herzfrequenz und auch die Fähigkeit zur Beruhigung reguliert.

Bleibt Spannung in diesen Regionen bestehen, kann das gesamte System aus dem Gleichgewicht geraten.

Dann sehe ich Babys, die sich schwer beruhigen lassen.
Babys, die unruhig sind, viel schreien oder nach dem Trinken sehr angespannt wirken.

Viele Symptome wirken dann wie typische Bauchprobleme.

Ein Baby zieht die Beine an, man denkt an Blähungen.
Ein Baby überstreckt sich, es wirkt wie Reflux.
Ein Baby schreit nach dem Trinken, man vermutet Verdauungsschmerzen.

Manchmal liegt die Ursache aber nicht im Bauch, sondern im Nervensystem, das unter Spannung steht.

Genau hier setzt die osteopathische Behandlung an... Weiter in den Kommentaren....

Lange geplant, vor und zurück geschoben. Nun aber vollbracht.
29/01/2026

Lange geplant, vor und zurück geschoben. Nun aber vollbracht.

🦴 KIEFERFEHLSTELLUNG = KÖRPERFEHLSTELLUNG 🦴Wusstest du, dass dein Kiefer deine gesamte Körperhaltung beeinflussen kann? ...
16/11/2025

🦴 KIEFERFEHLSTELLUNG = KÖRPERFEHLSTELLUNG 🦴
Wusstest du, dass dein Kiefer deine gesamte Körperhaltung beeinflussen kann? 🤯
✨ Die Kette der Kompensation:
🔸 Schritt 1: Einseitiger Biss → Kopf neigt sich → Nacken verspannt
🔸 Schritt 2: Wirbelsäule verdreht sich → Schulter hebt sich → Rippen verschieben sich
🔸 Schritt 3: Becken kippt → Ein Bein fühlt sich kürzer an → Knie/Hüfte schmerzen
🔸 Schritt 4: Dein Nervensystem speichert dieses Muster → Dehnen & Training helfen nur kurzfristig
💡 Die Lösung? Behandle die Ursache, nicht nur die Symptome! Dein Kiefer könnte der Schlüssel zu besserer Haltung und weniger Schmerzen sein.
👉 Kaust du einseitig? Hast du chronische Verspannungen? Lass es mich in den Kommentaren wissen! 👇

Helfen ist eine Herzenssache.Yardım etmek bir gönül işidir.Hamdulillah.
25/10/2025

Helfen ist eine Herzenssache.
Yardım etmek bir gönül işidir.

Hamdulillah.

Danke 🙏🏼  🫶
18/10/2025

Danke 🙏🏼 🫶

07/10/2025

Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, sich zu drehen, kann das unterschiedliche funktionelle Ursachen haben.
Häufig liegt eine verminderte muskuläre Aktivität oder eine Dysbalance im Muskeltonus vor, wodurch die motorische Entwicklung verzögert abläuft. Ebenso können fasziale Spannungen, Bewegungseinschränkungen einzelner Gelenke oder Blockaden im craniosakralen oder spinalen Bereich die freie Beweglichkeit behindern.

Eine osteopathische Untersuchung kann helfen, solche funktionellen Einschränkungen zu erkennen und zu lösen. Ziel ist es, Spannungsmuster im gesamten Körper zu harmonisieren und dem Kind wieder physiologische Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Dabei wird nicht nur der Halswirbelbereich betrachtet, sondern stets das Zusammenspiel aller Strukturen: von Kopf bis Füßen.

Parallel kann eine physiotherapeutische Begleitung sinnvoll sein, um den Muskeltonus gezielt aufzubauen und die motorische Entwicklung weiter zu fördern. Ein interdisziplinärer Austausch mit dem Kinderarzt ist empfehlenswert, um das Kind ganzheitlich zu unterstützen.

02/10/2025

SAFE (SIDS-Prävention): Rückenlage, Schlafsack, leeres Bett, Elternzimmer.

SHAPE (Kopfform): Variation, Tummy Time, Tragen, Seitenwechsel.

Nur wenn SAFE erfüllt ist, darf SHAPE optimiert werden.

Ja, Rücklage erhöht das Risiko für Plagiozephalie – aber das ist durch aktive Wach-Routinen und Variation sehr gut kompensierbar.
Die eigentliche Gefahr entsteht nur, wenn Eltern nichts tun außer starr Rückenlage.

Das trigemino-vaskuläre System wird während einer Migräneattacke aktiviert. Wenn das trigemino-vaskuläre System während ...
11/08/2025

Das trigemino-vaskuläre System wird während einer Migräneattacke aktiviert.
Wenn das trigemino-vaskuläre System während der Kopfschmerzphase einer Migräneattacke aktiviert wird, werden die trigeminalen Afferenzen, das Trigeminusganglion (TG) und der Nucleus caudalis des Trigeminus (TNC) im Hirnstamm aktiviert. Der beteiligte Neurotransmitter ist das Calcitonin-Gen-verwandte Peptid (CGRP).

Das Sexualhormon Östradiol (E2) beeinflusst die CGRP-Freisetzung im TNC und in den trigeminalen Afferenzen beim Menschen. In Nagetierstudien wurde gezeigt, dass E2 auch die CGRP-Freisetzung im TG beeinflusst.
Migräne ist mit einem höheren Risiko für kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Ereignisse verbunden, wie eine große Metaanalyse zeigte. Dies wurde hauptsächlich durch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt verursacht.

Migräne ist ein unabhängiger Risikofaktor für das Auftreten eines zerebralen und/oder myokardialen Infarkts. Das Risiko eines zerebralen Infarkts ist bei jungen Frauen (< 55 Jahre) mit Migräne mit Aura (MA) 2,5-mal höher als bei Frauen ohne Migräne. Dieses relative Risiko steigt auf das 3,5-fache, wenn eine junge Frau mit Migräne auch raucht und die Antibabypille verwendet – obwohl das absolute Risiko bei jungen Frauen gering bleibt.

Wenn der Trigeminusnerv gereizt wird, werden die trigeminalen Afferenzen, das Trigeminusganglion und der Nucleus caudalis des Trigeminus im Hirnstamm aktiviert. Während dieser Signalübertragung wirkt CGRP – ein starker Vasodilatator – als wichtiger Neurotransmitter. Interessanterweise kann CGRP migräneähnliche Attacken beim Menschen auslösen.

Klinische und epidemiologische Studien deuten auf eine bedeutende Rolle der Sexualhormone bei weiblichen Migränepatientinnen hin. Die Menstruation ist ein wichtiger Faktor, der die Schwelle für Migräneattacken senkt. Hormonelle Schwankungen in der Perimenopause gehen ebenfalls mit einer erhöhten Anfälligkeit für Migräneattacken einher.

Im Gegensatz dazu wird eine Verbesserung der Migräne ohne Aura häufig während der Schwangerschaft berichtet. Somit ist bekannt, dass Sexualhormone die Anfälligkeit für Migräneattacken bei Frauen beeinflussen.

07/08/2025

Heute wieder mit dabei
05/08/2025

Heute wieder mit dabei

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