19/01/2026
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Heißhunger kein Zeichen von fehlender Disziplin ist, sondern eine wichtige Botschaft des Körpers.
Süßes wirkt besonders schnell im Gehirn.
Es fördert die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin und sorgt kurzfristig für ein Gefühl von Sicherheit und Beruhigung. Menschen mit schwankendem Blutzucker, hoher mentaler Belastung oder tiefer Erschöpfung greifen daher häufig zu süßen Lebensmitteln. Der Körper versucht in diesen Momenten, rasch Energie und emotionale Stabilität bereitzustellen.
Ein starkes Verlangen nach Süßem weist deshalb oft weniger auf mangelnde Selbstkontrolle hin, sondern vielmehr auf ein inneres Ungleichgewicht oder ein Bedürfnis nach Sicherheit.
Salziges aktiviert ein anderes Regulationssystem. 🧂
Es steht in engem Zusammenhang mit dem Mineralhaushalt, den Nebennieren und den Stressachsen. Unter dauerhaftem Stress werden durch Cortisol und Adrenalin vermehrt Elektrolyte verbraucht – insbesondere Natrium. Über den Appetit fordert der Körper diese Verluste gezielt zurück.
Menschen, die viel Verantwortung tragen, konstant leistungsbereit sind und sich wenig Pausen gönnen, entwickeln daher häufig ein starkes Verlangen nach Salzigem. Dabei geht es nicht um Genuss, sondern darum, Spannung und Funktionsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Beide Muster sind keine Schwächen, sondern wertvolle Hinweise.
Der Körper zeigt sehr klar, was ihm fehlt – wir müssen lernen, diese Signale zu verstehen und ihn regulierend zu unterstützen statt gegen ihn zu arbeiten.
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