24/02/2026
Heute möchte ich ein paar ernste Worte aussprechen.
In den letzten Monaten haben sich die Kontaktaufnahmen gehäuft, bei Menschen, besonders bei Jugendlichen und auch teilweise noch Kinder, die ein orthorektisches Essverhalten aufweisen.
Dieses immer mehr verbreitete Essverhalten ist ernst zu nehmen.
Diese Menschen haben ein sehr rigides und starres Essverhalten, das heißt sie ernähren sich von nur „ gesunden ”Nahrungsmitteln, hauptsächlich Obst, Gemüse, Nüsse, glutenfreie und keine verarbeiteten Nahrungsmittel, keine herkömmlichen Süßigkeiten usw.
Es spricht nichts dagegen, auf eine ausgewogene gesunde Ernährung zu achten, aber, wenn dieses starre Essverhalten ausartet, dann kann
Essen ANGST machen.
ANGST, wenn ein Stückchen Kuchen, ein Eis oder ein herkömmliches Brot das Gefühl auslöst, sich schuldig und falsch zu fühlen.
Dann bedeutet ESSEN nicht mehr Genuss, sondern STRESS und DRUCK.
Die ständig verbreiteten angsteinlösenden Empfehlungen in den sozialen Medien sind kritisch zu hinterfragen.
Die zwanghafte Beschäftigung mit der Ernährung kann dazu führen, dass Betroffene soziale Kontakte meiden, weil gemeinsames Essen schwierig wird.
Die Grenze zwischen gesundheitsbewusstem und krankhaftem Essverhalten ist fließend, deshalb bitte seid aufmerksam.
Danke fürs Lesen dieses langen Textes.🙏🏻