04/04/2026
03.04.2026 Einsatz am Hoachwool
Eine Familie aus Erfurt – bestehend aus Vater, Mutter und einem Kind – war gegen Mittag in den Klettersteig eingestiegen. Die Anforderungen erwiesen sich jedoch als zu hoch, sodass die Mutter und der Sohn am sogenannten „Bankl“, etwa auf halber Strecke, nicht mehr weiterkamen und gegen 18:00 Uhr die Bergrettung verständigten.
Die Einsatzkräfte nahmen umgehend telefonisch Kontakt mit den Betroffenen auf, um die Lage zu klären. Fünf Bergretter machten sich daraufhin auf den Weg zu der Familie. Der Vater war in der Annahme, dass das Ende des Klettersteigs bereits nahe sei, weitergestiegen.
Als die Bergretter beim „Bankl“ eintrafen, setzte auch der Vater einen Notruf ab, da er zu erschöpft war, um weiterzugehen. Zwei Bergretter stiegen zu ihm auf, sicherten ihn und begleiteten ihn bis zum Ausstieg. Von dort wurde er mit einem Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht, wo er wieder auf seine Familie traf.
Die Mutter und der Sohn wurden von drei Bergrettern sicher ins Tal begleitet.
Gegen 21:30 Uhr war der Einsatz beendet. Alle Beteiligten waren wohlauf, wenn auch erschöpft.
Die Familie hatte grundsätzlich richtig gehandelt, indem sie nicht weitergeklettert war. Dennoch zeigt der Einsatz, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist – insbesondere, sich im Vorfeld über Länge und Anforderungen einer Tour genau zu informieren.