28/12/2025
Nicht, weil ich sie verbergen wollte – sondern weil ich sie erst selbst fühlen, sortieren und integrieren durfte.
Und ich teile sie jetzt auch deshalb, um dir die Illusion zu nehmen, dass in meinem Leben „immer alles rund läuft“. Genau dieses Bild erzeugt Instagram oft auf toxische Weise: Wir sehen Erfolge, Ergebnisse und schöne Momente – aber nicht, was sie innerlich kosten, auslösen oder anstoßen.
Dieses Jahr war für mich eines der ehrlichsten bisher. Voller Wendungen, die mich herausgefordert, geerdet und bewusster gemacht haben💫
1️⃣ Ich habe den Vertrag für mein zweiten Buch unterschrieben.
Es erscheint im Herbst 2026. Ein leiser, großer Moment, der mich stolz, dankbar und gleichzeitig sehr demütig macht🥹 Vieles entsteht im Hintergrund, lange bevor es sichtbar wird.
2️⃣ Ich hatte mehrere Panikattacken.
Weil ich Bedürfnisse zu lange ignoriert und „funktioniert“ habe.
Das war schwierig – und gleichzeitig ein Weckruf meines Körpers: „Bitte hör mir wieder zu.“
Ich habe gelernt: Stärke zeigt sich nicht darin, nichts zu fühlen. Sondern darin, sich dem zuzuwenden, was man lange weggeschoben hat.
3️⃣ Ich habe ein Finanzcoaching begonnen.
Ein Thema, das ich lange vor mir hergeschoben habe – nicht, weil es unwichtig ist, sondern weil ich mich einfach nie wirklich damit auseinandergesetzt habe.
Es fühlt sich nach Erwachsenwerden an, im besten Sinne😉
4️⃣ Ich war für kurze Zeit schwanger.
Die Eizelle hat sich nicht eingenistet.
Eine unerwartete Erfahrung, die uns sehr viel gezeigt hat.
Lange war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt Mama werden möchte – jetzt weiß ich: doch💕
5️⃣ Ich fühle mich so authentisch wie noch nie.
Weil ich so viel zugelassen habe.
Und so viel losgelassen habe.
Alte Geschichten. Alte Rollen. Alte Erwartungen.
Ich bin mir selbst näher als je zuvor – und genau das fühlt sich nach Wachstum an🥰
Dieses Jahr hat mich gelehrt:
Wachstum passiert nicht dort, wo alles glattläuft – sondern dort, wo wir hinschauen, wenn es unbequem wird.
Danke 2025 – für alles Sichtbare und alles Unsichtbare. 💛
(Und vielleicht nimmt dir dieser Post ein bisschen den Druck, dass bei dir „alles perfekt“ sein muss.)