Unsere Ideale:
Langfristig kämpft die UNEL für eine egalitäre Gesellschaft, die auf Solidarität und Gerechtigkeit beruht und in der die individuellen Freiheiten jedes ihrer Mitglieder respektiert werden. In dieser Gesellschaft, sollte die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und die Trennung zwischen „manueller“ und „intellektueller“ Arbeit überwunden sein. Die bereits erkämpften demokratischen Rechte stellen wichtige historische Errungenschaften dar. Die UNEL wird immer auf der Seite derer sein, die diese Rechte verteidigen und neue erkämpfen. Unser Anspruch ist es politisch, jedoch undogmatisch, unabhängig und pluralistisch zu sein. Die UNEL ist politisch, da sie zu Themen, die die ganze Gesellschaft oder Teile von ihr betreffen, Stellung bezieht und durch politisches Engagement der Verwirklichung ihrer Ideale entgegen strebt. Die UNEL ist undogmatisch, da wir immer bereit sein müssen unsere Ideale und deren Umsetzung kritisch zu hinterfragen. Diese Umsetzung geschieht in Kooperation mit verschiedensten Akteuren aber immer in Unabhängigkeit gegenüber diesen. Inhalte und Form der UNEL bestimmen allein deren Mitglieder. Diese setzen sich aus SchülerInnen und Studierenden verschiedener politischer Strömungen zusammen und garantieren somit unsere Pluralität. Unsere Themen:
Es gibt ein Bereich von Kernthemen, welche SchülerInnen und/oder Studierende direkt betreffen und die langfristig Teil unseres Engagements darstellen. Bildung, Arbeit und Partizipation sind dabei drei Grundsäulen der UNEL. Zusätzlich nimmt die UNEL jedoch auch andere Themen auf, die SchülerInnen und/oder Studierenden wichtig sind und diese bewegen. So kann das Engagement für den Frieden und die internationale Solidarität ganze Generationen politisieren und eine Gelegenheit für den Kampf für unsere Ideale außerhalb des Gebiets der Bildung bieten. Drittens gibt es auch noch Themen, die wir für den gesellschaftlichen Fortschritt als wichtig empfinden, die jedoch (noch) nicht andere SchülerInnen und/oder Studierende bewegen. In diesem Fall, nimmt die UNEL eine Rolle der Sensibilisierung und Politisierung ein. Organisation:
Ziel der internen Organisation der UNEL muss es sein demokratisch und egalitär zu funktionieren. Hierarchien sollten es in der Praxis nur da geben, wo sie absolut unabdingbar sind. Die flache Hierarchie, gepaart mit einer transparenten Kommunikation gegenüber Mitgliedern und SympathisantInnen, sollen ein Umfeld entstehen lassen, dass die Mitarbeit und die Teilhabe eines/einer jeden/jeder ermöglicht und fördert.