En collaboration avec le Ministère de la Santé et l'Office social de Pétange et Differdange
In cooperation with the Ministry of Health and the Office Social of Pétange and Differdange Am Freitag, dem 09. August 2019 um 17.40 Uhr zog ein verheerender Tornado über unsere Heimatdörfer Petingen, Lamadelaine, Rodingen und Niederkerschen, es gab Verletzte und der Sachschaden war enorm hoch in beiden Ge
meinden, wurden doch an die Hundert Häuser schwerst beschädigt, Bäume entwurzelt oder umgeknickt Glas Dachziegel Holzbalken Steine Bleche lagen in den Straßen und Gärten verstreut. Die Hilfsdienste von Feuerwehr (CGDIS) Polizei, Gemeinde und viele Freiwilligen waren zur Stelle um zu helfen, sogar das THW (Technische Hilfswerk) aus Deutschland und die Luxemburger Armee waren Vorort. Schnell war klar CGDIS – Gemeindearbeiter – Polizei und Armee konnten hier nicht mehr alleine agieren, da Sie zu viele prioritär Einsätze fahren mussten und so Formten sich Freiwilligentrupps die da anpackten, wo Not am Mann/Frau war und wir wurden, also auch so ein Team …
Anfangs wussten wir noch nicht mal wohin mit dem Schutt und Geäste jedoch der Gemeinde Sekretäre, gab uns unbürokratisch die Genehmigung auf dem damaligen Eucosider Gelände abzuladen, zeitgleich wurden auch gefragt, wie lange wir den mit helfen und unterstützen könnten, … „Hier war die Antwort jo klar, so lange wie unsere Hilfe benötigt wird …“, somit waren wir in den Interventionsplan der Gemeinde Petingen mit einbezogen und erhielten unsere Anweisungen ab dann direkt über die Gemeinde Hotline. Nachdem der Bürgermeister den schweren Schritt vermitteln musste, dass man lieber keine Freiwilligen mehr dabei haben wolle, dies aus sehr verständlichen und nach vollziehbaren Gründen. (Verschiedene Individuen verschafften sich unter dem Deckmantel der Hilfe Zugang zu Häusern, in die sie gar nicht beordert wurden oder Geld verlangten für Aufräumarbeiten und /oder nahmen auch nur das, womit man schnell Geld verdienen konnte). Bedingt durch diesen Umstand schrumpften die Freiwilligen Hilfeleistungen enorm, unser Team jedoch war zwischenzeitlich bekannt und wir leisteten weiterhin gute Arbeit wie auch das Team vom LAPERO und wir konnten/durften somit weiter machen. Zu Hause kam dann die Idee ein solches Team öffentlich und offizielle aufzustellen, was so von den Behörden, Polizei, Gemeinde u. Staats Autoritäten erkannt werden soll/kann und auch die betroffenen Menschen sollten erkennen hier kommt echte und richtige Hilfe. Die Resonanzen waren groß, es gab Pro und Contra... nun heute stehen wir hier mit gleich 15 Mann/Frau und gerne nehmen wir noch Mitglieder auf. Da unser Team das Emergency Volunteer Aid Team (E.V.A.T.) fast nur aus ehemaligen Feuerwehr, Sauvetage oder Protection Civile Leuten besteht, ist dies bei solchen Katastrophen natürlich ein plus da wir alle gelernt haben die Gefahren einzuschätzen und auch Wissen damit umzugehen, zudem können wir koordiniert und gezielt Arbeiten wie auch mit allen Feuerwehrtechnischen Geräten umgehen, als auch Erste Hilfe leisten, wenn nötig. Wir sind natürlich keine Feuerwehr oder CGDIS im Sinne des Wortes und wir werden im Normalfall auch keine solchen Aufgaben/Einsätze erledigen außer wir werden von der zuständigen Behörde dazu angefordert so werden wir dann auch gerne diese Aufgaben im zusammen Schluss mit unseren Freunden vom CGDIS gemeinsam meistern. In den gegebenen Situationen beschränkt das Aufgabengebiet des E.V.A.T. sich um Einsätze zu kümmern, wo der CGDIS bedingt durch größere prioritäre Einsätze nicht gleich intervenieren kann oder die Gemeinde oder Staatsautorität nicht genug Kräfte bündeln können, um dieser Notsituation gleich gerecht zu werden, dies Landes weit und über die Grenzen hinaus. Wir sind wie schon erwähnt ausgebildet und trainiert und werden dieses Wissen und Können erweitern, um solche Einsätze fachgerecht zu meistern, und wie Sie auch erkennen können, sind wir hinsichtlich Schutzausrüstung auch schon adäquat gerüstet. Wir wollen und sind in keinem Falle dem CGDIS eine Konkurrenz, eher ein Unterstützungsteam das bei größerer Natur und Umweltkatastrophe, Suchaktionen usw. oder der Gemeinde bei Notfällen und Veranstaltungen aller Art Hilfestellung geben will, zudem werden wir auch an den weltlichen wie religiösen Feierlichkeiten in der Gemeinde teilnehmen, wenn dies erwünscht wird/ ist. E.V.A.T. ist eine eingetragene Vereinigung ohne Gewinn Zweck und unsere Arbeit ist freiwillig und unentgeltlich, somit sind wir alle bei E.V.A.T. ehrenamtlich tätig. ist natürlich Politisch und Religiöse neutral und hilft jedem der in Not geraten ist. Wichtig wäre auch vielleicht zu sagen das alles Material (Werkzeuge – Fahrzeuge – Uniformen, Funkgeräte usw.) momentan von den Mitgliedern selbst finanziert wird, so können Sie ersehen, dass der soziale Gedanken, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft in Luxemburg noch immer besteht und es immer noch Menschen gibt, die sich bewusst sind, was wir unseren Mitbürgern unserer Gemeinde unserem Staat und Land etwas zurückgeben können. Spenden, Subsidien, Sponsoring werden jedoch dankend angenommen, sodass wir Werkzeuge, Fahrzeuge sowie Mannschaftsschutz noch verbessern oder instand halten können. Unser Bankdaten : BCEE IBAN LU85 0019 5755 3121 5000 BIC. BCEELULL