16/12/2025
The longest night of the year, the night of the winter solstice, invites you to look honestly. To what was, to what remains, and to what wants to grow.
Promise yourself to be so steadfast inwardly that your peace of mind does not depend on outward circumstances. Neither from the opinions nor the expectations or the mood of others. Stick to yourself, like you do yoga: You take up the position, keep breathing slowly, and don’t give up when it gets exhausting.
Meet your friends in a way that they feel seen. Remind them of the good in them, even if they have forgotten it themselves. He who appreciates others gains broadness.
Rejoice in the success of others without comparing yourself internally. True joy knows no competition. She springs from the knowledge that abundance is not a limited good. Where others grow, the field becomes bigger for all.
Leave the mistakes of the past where they belong: in the memory. They are part of your story. Set your gaze forward and use your power to that which wants to grow bigger, clearer and truer within you.
The winter solstice marks no sudden new beginnings. The light is slowly returning, almost unnoticeable. Similarly to internal changes: they arise from daily alignment, repetition and dedication. Yoga is a school of presence. You learn to align without bending.
Maintain a clear self-image and wear it outward - not by words, but by actions. Be reliable, have a good attitude, and make decisions that stand even when it gets uncomfortable. Trust that life will support you as long as you stay true to the best in you.
The night is deep . But the light grows stronger, and you walk your way—step by step, breath by breath.
Die längste Nacht des Jahres, die Nacht der Wintersonnenwende, lädt dich ein, ehrlich hinzuschauen. Auf das, was war, auf das, was bleibt, und auf das, was wachsen will.
Versprich dir selbst, innerlich so gefestigt zu sein, dass dein Seelenfrieden nicht von äußeren Umständen abhängt. Weder von den Meinungen noch von den Erwartungen oder der Laune anderer. Bleibe bei dir, wie du es im Yoga tust: Du nimmst die Position ein, atmest ruhig weiter und weichst nicht aus, wenn es anstrengend wird.
Begegne deinen Freunden so, dass sie sich gesehen fühlen. Erinnere sie an das Gute in ihnen, auch wenn sie es selbst vergessen haben. Wer andere würdigt, gewinnt Weite.
Freue dich über den Erfolg anderer, ohne dich innerlich zu vergleichen. Echte Freude kennt keinen Wettbewerb. Sie entspringt dem Wissen, dass Fülle kein begrenztes Gut ist. Wo andere wachsen, wird das Feld für alle größer.
Lass die Fehler der Vergangenheit dort, wo sie hingehören: in der Erinnerung. Sie sind Teil deiner Geschichte. Richte deinen Blick nach vorne und setze deine Kraft für das ein, was in dir größer, klarer und wahrhaftiger werden will.
Die Wintersonnenwende markiert keinen plötzlichen Neubeginn. Das Licht kehrt langsam zurück, fast unmerklich. Ähnlich verhält es sich mit inneren Veränderungen: Sie entstehen durch tägliche Ausrichtung, durch Wiederholung und Hingabe. Yoga ist dabei eine Schule der Präsenz. Du lernst, dich auszurichten, ohne dich zu verbiegen.
Pflege ein klares Selbstbild und trage es nach außen – nicht durch Worte, sondern durch dein Handeln. Sei verlässlich, habe eine gute Haltung und treffe Entscheidungen, die auch dann Bestand haben, wenn es unbequem wird. Vertraue darauf, dass das Leben dich unterstützt, solange du dem Besten in dir treu bleibst.
Die Nacht ist tief. Doch das Licht wird stärker, und du gehst deinen Weg – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.