01/18/2026
Ich bin beim Aufstehen schon platt!
Als Andrea diesen Satz sagte, war klar:
Hier geht es nicht um Müdigkeit.
Hier geht es um Erschöpfung auf einer tieferen Ebene.
Als sie zu mir kam, war sie am Ende ihrer Kräfte. Doch sie hatte weiter gemacht auf eine zähe Art, obwohl innen längst nichts mehr nachkam.
Ihr Blick war müde, die Schultern schwer.
Und trotzdem hielt sie sich aufrecht.
Wie jemand, der sich selbst keine Pause erlaubt.
Dieser eine Satz sagte alles.
„Ich bin beim Aufstehen schon platt!“
Beruflich war sie der emotionale Klebstoff für ein Team, das ständig kurz vor dem Explodieren stand.
Zwei Standorte, Personalpläne, Kundenbindung, Meetings mit der Geschäftsleitung.
Und immer der Anspruch an sich selbst, allem gerecht zu werden.
Auch privat hielt sie alle Fäden in der Hand.
Sie kümmerte sich um Eltern, die älter wurden, fordernder, oft ungerecht. Erlebte Geschwister, die sich meldeten, wenn sie etwas brauchten. Managte Arzttermine, Familientreffen etc.
Die Verantwortung lag wie selbstverständlich auf ihren Schultern.
Und obwohl sie innerlich immer ausgebrannter war, blieb sie präsent für alle.
Doch die Rückschläge trafen sie genau dort, wo es am meisten wehtat.
Im Job wurden ihre Anweisungen übergangen, Vorschläge ignoriert, ihre Ideen untergraben.
In der Familie gab es Vorwürfe statt Wertschätzung:
was sie vergessen hatte, wo sie nicht genug getan hatte, wer enttäuscht war.
Längst zeigte sich die Erschöpfung auch körperlich.
Hinzu kam, dass sie spät aß, oft zu viel und ungesund. Alkohol half nicht mehr beim Abschalten. Zurück blieben Schuldgefühle, Schlafstörungen und eine stetige Gewichtszunahme.
Als Andrea zu mir kam, steckte sie längst in einer Verzweiflungsspirale.
Sie hatte keine Kraft mehr, noch mehr zu leisten.
Noch länger zu arbeiten.
Noch mehr zu kontrollieren.
Noch intensiver für andere da zu sein.
In ihr war kaum noch etwas, das sich nach Leben anfühlte.
Und da waren diese schmerzhaften Fragen:
Warum darf es für mich nicht leicht sein?
Warum bin ich so eine Versagerin?
Warum mache ich alles falsch?
Vielleicht kennst du dieses Gefühl.
Du gibst alles.
Und trotzdem scheint es nie zu reichen.
Du strengst dich an, ohne jemals anzukommen.
Und irgendwann beginnst du selbst daran zu zweifeln, ob es überhaupt besser werden kann.
Was, wenn du längst mehr richtig machst, als du glaubst?
In der gemeinsamen Arbeit mit Andrea ging es nicht darum, dass sie noch mehr leisten musste. Sie musste nichts optimieren!
Sie hat gelernt, sich selbst wieder zu entdecken – unter all dem Druck.
Sie hat erkannt, wie sehr sie sich angepasst hatte: an Systeme, Erwartungen, alte Rollenbilder.
Und sie hat Lasten abgelegt, die nie zu ihr gehörten.
Mit der Zeit lernte sie ihre Grenzen kennen.
Und sie ernst zu nehmen.
Sich nicht mehr für alles und jeden verantwortlich zu fühlen.
Heute kann sie sich um sich selbst kümmern – ohne Schuldgefühl.
Und sie spürt wieder, wer sie ist.
Nicht nur in ihren Rollen, sondern in sich selbst.
Wenn du dich in Andreas Geschichte wiedererkennst
und spürst, dass du nicht mehr nur funktionieren willst,
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Ich freue mich auf dich.
Janka 💛